Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 2 – KQL

Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 1 Übersicht
Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 2 – KQL
Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 3 – Arbeiten mit Displaytemplates
Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 4 – Vordefinierte Suchen erstellen

Dieser zweite Teil der kleinen Serie über das Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche beschäftigt sich mit dem Schreiben der Suchquery für den Webpart. Diese wird in Keyword Query Language (KQL) geschrieben, ist enorm leistungsfähig und dabei nicht einmal kompliziert. Natürlich können die Suchabfragen, welche ich unten beschreibe, auch an allen anderen Orten der SharePoint Suche (Suchergebnisquellen, JS Code, etc.) verwendet werden. Los geht’s.

Um die Beispiele nachvollziehbar zu machen eine kleine Erläuterung, was ich angelegt habe: Es gibt eine Bibliothek mit vier Bildern, welche auch als Inhaltstyp Bild klassifiziert sind. Außerdem gibt es in der Bibliothek auch Videos und MP3. Die Bibliothek heißt BilderTest.

Wenn Sie den Suchwebpart im Modus zum Bearbeiten geöffnet haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Change query im oberen Abschnitt des Webparts.

Es öffnet sich ein Overlayfenster mit ziemlich vielen Optionen.

Damit Sie die Suchquery überhaupt eingeben können, klicken Sie auf Switch to Advanced Mode. Wenig überraschend können Sie die Suchquery in das gleichnamige Feld eingeben. Entfernen Sie dazu den schon darin stehenden Inhalt. Folgende Parameter können Sie u.a. für die Query verwenden. Die meisten Parameter werden in der Form Parametername:Wert verwendet.

Parameter Bedeutung Beispiel
path Gibt einen Speicherplatz an, aus dem die Ergebnisse angezeigt werden sollen. Dies kann eine Sitecollection, eine Website oder eine Liste/Bibliothek sein. Path:“http://intranet.contoso.com/ BilderTest“

Würde alle Inhalte aus der Bibliothek BilderTest anzeigen.

ContentTypId Gibt eine ID eines Inhaltstyps an, auf dem Suchergebnisse verengt werden. Um diese ID zu finden, schalten Sie wieder in den QuickMode und wählen bei Select a query den Wert Items matching a content type (System) aus. Weiter unten können Sie dann unter Restrict by content type im
DropDown den gewünschten Inhaltstyp auswählen. Der Wert mit Parameter steht dann im Abfragefeld wenn Sie wieder umschalten.
ContentTypeId:0x010102*

Wählt alle Bilder aus.

Author Damit kann der Autor eines Elementes gesucht und damit gefiltert werden. Author:{User.Name}

Damit werden alle Elemente angezeigt, welche den Benutzer, welcher die Seite gerade aufruft, als Autor enthalten.

FileType Grenzt die Abfrage auf einen Dateiformat, z.B. pdf oder docx, ein. FileType:jpg

Zeige nur JPG Dateien an.

Sie können als Parameter jede verwaltete Eigenschaft nutzen. Wie Sie diese erstellen, ist hier beschrieben für onPremise und für Office 365. Die Parameter können untereinander mit den Operatoren AND und OR verbunden werden. Wenn Sie nichts angegeben, ist es immer ein AND. Wenn Sie ein OR verwenden möchten, so müssen Sie dies großschreiben. Ebenso können Sie + und – bzw. NOT verwenden.

Eine typische Abfrage um alle Bilder in der Bildbibliothek BilderTest anzuzeigen könnte wie unten aussehen. {Pfad} müssen Sie mit Ihrem Pfad ersetzen, dies ist kein Platzhalter im KQL.

Path:“http://{Pfad} / BilderTest/“ ContentTypeId:0x010102*

Um alles außer Bilder, also z.B. nur Videos und MP3 anzuzeigen würde sich anbieten:

Path:“http://{Pfad} / BilderTest/“ NOT ContentTypeId:0x010102*

Um alle meine Dokumente zu sehen:

Path:“http://{Pfad} / BilderTest/“ Author:{User.Name}

Am rechten Rand des Fensters können Sie jeweils eine Vorschau sehen, wenn Sie auf Test query klicken. Wenn Sie den Test in der Suchanwendung in der Zentraladministration durchführen, sehen Sie keine Vorschau sondern erhalten einen Fehler. Dies ist „normal“. Haben Sie die Query fertig, klicken Sie auf OK. Damit Sie eine Änderung auf der Webseite sehen, klicken Sie entweder auf Apply oder auf OK in der Konfiguration des Webparts. Damit die Bilder auch entsprechend angezeigt werden, wählen Sie die Konfiguration wie unten aus.

Der nächste Beitrag wird sich tiefer mit der Darstellung der Ergebnisse, also den DisplayTemplates beschäftigen.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Thomas Maier, der SharePoint Schwabe, hat einige gute Gedanken zum Vergleich Google und SharePoint Suche geschrieben. Schauen Sie doch mal rein. https://www.sharepoint-schwabe.de/suche-wie-kann-sie-besser-genutzt-werden-tipps-und-parameter

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Einem Office 365 Mandaten eine Domain zuweisen

Wenn man einen neuen Office 365 Mandanten erstellt hat man zuerst seine E-Mails und Skype for Business Konten im Format .onmircosoft.com. Da wird in den meisten Fällen der Wunsch aufkommen, dieses Format mit seiner eigenen Domain zu ersetzen bzw. zu ergänzen. Eine eigene Domain ist eine der Voraussetzungen für hybride Szenarien. Dieser Artikel erläutert wie Sie dabei im neuen Verwaltungscenter von Office 365 vorgehen müssen. Der Weg im alten Verwaltungscenter unterscheidet sich dabei nicht wesentlich.

Die neue Domain muss zuerst verifiziert werden, damit Office 365 sicher sein kann, das die Domain auch Ihnen gehört. Was natürlich auch heißt, wenn Sie eine neue Domain Office 365 zuweisen, müssen Sie diese zuerst besitzen. Dabei müssen Sie als Mindestvoraussetzung in der Lage sein, auf die DNS Verwaltung der Domain zuzugreifen und dort TXT oder zumindest MX Einträge vorzunehmen. Bei einige Billighostern ist dies nicht der Fall! Schauen Sie sich auf vor der Aktion in Office 365 Ihre DNS Verwaltung an. Es gibt da einige Oberflächen, da benötigt man unter Umständen einige Zeit sich zurechtzufinden. Finden Sie auch heraus, ob DNS Änderungen repliziert werden und wenn, wie lange das dauert. Natürlich muss die Domain im Internet zu routen sein.

Wenn Sie alle Vorbereitungen abgeschlossen haben, melden Sie sich als globaler Administrator an Ihrer Office 365 Installation an, gehen in das Verwaltungscenter und klicken Sie auf Settings -> Domains. Ich bevorzuge die englische Spracheinstellung, da in der deutschen Übersetzung einige Punkte fehlen.

Klicken Sie dort auf +Add domain. Geben Sie als erstes den Domainnamen ein und klicken Sie auf Next. Office 365 versucht jetzt die Domain zu finden. Ist dies erfolgreich, ist die nächste Seite davon abhängig, ob der Domainverwalter eine Partnerschaft mit Office 365 hat oder nicht. Hat er das, können Sie sich direkt in die Domainverwaltung einloggen und Office 365 erledigt vieles automatisch. In meinen Fall wähle ich aber den Weg die Domain manuell zu verifizieren.

Sie haben die Wahl ob Sie einen TXT oder einen MX Record in Ihren DNS hinzufügen. Natürlich ist der TXT Record besser, aber nicht alle Hoster erlauben dies. Deshalb gibt es die Alternative mit dem MX Record. Beim Textrecord muss der gesamte Text in TXT value eingetragen werden und nicht nur der Wert hinter dem Gleichheitszeichen. Ein fertige TXT DNS Record kann dann wie folgt aussehen.

Mit einem Klick auf Verify versucht Office 365 den Eintrag im DNS der Domain zu finden. Dabei ist es möglich, dass dies nicht passiert, obwohl Sie den Eintrag schon gemacht haben. Dies kann an der Replizierung der DNS Daten innerhalb des Providers oder des Internet liegen. Warten Sie in dem Fall eine Weile und versuchen Sie es noch einmal.

War die Verifizierung erfolgreich, war es dann auch schon. Sie müssen nun noch weitere DNS Einträge vornehmen, wenn Sie die neue Domain für E-Mail, Web oder andere Dienste nutzen möchten. Office 365 sucht dabei erst die Einträge und zeigt Ihnen diese dann an, wenn er sie nicht finden kann. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, den ganzen Schritt zu übergehen und die Einrichtung später vorzunehmen. Beachten Sie aber dabei, dass Sie dann von Office 365 die Dienste nur eingeschränkt nutzen können. Sie finden die Option ganz unten über den Schaltflächen. Beachten Sie auch, dass Sie neue Nutzer nun mit der neuen Domain angelegt werden und die alten Nutzer evtl. noch zur neuen Domain migriert werden müssen.

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Speichergrenzen (Quotas) in SharePoint Webanwendungen verwalten

In vielen Umgebungen ist es wichtig, die Größe, welche Webanwendungen erreichen können, zu limitieren. Auch wenn dies mit SharePoint 2016, wo Webanwendungen sich im Terabyte bewegen können, technisch nicht mehr so relevant ist, gibt es doch viele andere Gründe die Größe zu limitieren. Der Artikel bezieht sich dabei auf SharePoint 2013/16 in einer onPremise Version. Das Prinzip bleibt in SharePoint online gleich, nur gibt es dort natürlich eine andere Oberfläche.

Das Vergeben von Quotas gliedert sich in zwei Teile und kann nur in der Zentraladministration oder aber mit PowerShell verwaltet werden. Sie müssen zuerst ein Quotatemplate erstellen und dieses dann auf eine Webanwendung anwenden. Um die Quotas zu konfigurieren, öffnen Sie die Zentraladministration und gehen Sie in den Abschnitt Application Management. Klicken Sie dort in der Gruppe Site Collections auf den Link Specify quota templates. Im Folgenden gehen wir davon aus, dass Sie ein neues Quota erstellen möchten. Möchten Sie ein vorhandenes ändern, wählen Sie dies entsprechend aus. Sie können im Grunde hier nicht viel konfigurieren. Geben Sie die Limits an wie vorgesehen und speichern Sie die das neue Quota. Wenn Sie keine Sandboxed Solution haben, müssen Sie dort auch nichts konfigurieren, ansonsten ist der Wert vom Verbrauch Ihrer Sandboxed Solution abhängig.

Klicken Sie nach dem speichern auf den Link Configure quotas and locks. Dies ist der eigentlich spannende Teil, denn hier können Sie angeben, was passiert beim Erreichen des Grenzwertes. Die Einstellungen sind selbsterklärend, sodass ich hier auf weitere Erläuterungen verzichten kann. Achten Sie immer darauf die richtige Site Collection auszuwählen. Im Eifer des Gefechtes passieren mir da immer mal Fehler. Natürlich können Sie ein Quota auch direkt verwenden, wenn Sie eine neue Site Collection erstellen.

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Websitespalten in der Suche für Verfeinerung nutzen – Suchschema anpassen (OnPremise)

Ein aktueller Schwerpunkt beim Thema SharePoint ist bei mir die Suche. In fast jeder Beratung welche ich zu diesem Thema gebe, taucht früher oder später die Frage auf wie ich Websitespalten bzw. selbst erstellte Tabellenspalten in der Verfeinerung der Suche nutzen kann. Denn diese sind nach dem anlegen dort nicht zu finden. Vielmehr ist es notwendig, das Suchschema anzupassen. Dieser Artikel erläutert das entsprechende Vorgehen in einer SharePoint OnPremise Umgebung, die Anpassung für Office 365 werde ich noch nachreichen.

Vorbemerkung

Vielleicht Ihnen das auch schon passiert? Sie haben eine Informationsarchitektur geplant mit den entsprechenden Inhaltstypen und Websitespalten. Im Suchcenter wird auch alles gefunden, aber Sie können nicht nach den Eigenschaften verfeinern, wie Sie es sich wünschen. Die entsprechenden Einträge tauchen im Verfeinerungswebpart einfach nicht auf. Anpassen können Sie den Verfeinerungswebpart, indem Sie die Seite bearbeiten, den Webpart bearbeiten und dann auf Einschränkungen auswählen… klicken.

Es erscheint eine Liste der möglichen Einschränkungen.

Die Liste der verfügbaren Einschränkungen ist identisch mit den Eigenschaften im Webpart für Inhaltssuche, welche Sie dort anzeigen können.

Suchschema anpassen

In der SharePoint Suche gibt es durchsuchte Eigenschaften und verwaltete Eigenschaften. Die durchsuchten Eigenschaften sind sämtliche Websitespalten, Tabellenspalten sowie weitere Metadaten, welche SharePoint finden kann. Diese Daten liegen im Suchindex mit ihrem nativen Namen vor, welcher oftmals komplex und wenig intuitiv ist. Verwaltete Eigenschaften machen nun diese durchsuchten Eigenschaften nach außen verwendbar. Sie können einen eigenen Namen verwenden und mehrere durchsuchte Eigenschaften unter einer verwalteten Eigenschaft zur Verfügung stellen. So gibt es eine verwaltete Eigenschaft Author, in welcher sich u.a. der Autor einer E-Mail und der Ersteller eines Dokumentes verbirgt.

Die Aufgabe ist also, eine neue verwaltete Eigenschaft zu erstellen und die durchsuchte Eigenschaft nutzbar zu machen. Außerdem muss die verwaltete Eigenschaft noch entsprechend konfiguriert werden. Gehen Sie dazu in ihre Dienstanwendung der Suche und dort in der linken Navigation zu Search Schema.

Sie sehen zuerst die verwalteten Eigenschaften und können auch die durchsuchten Eigenschaften betrachten. Dabei gilt folgende Regel: Immer wenn eine Websitesspalte erzeugt wird, wird auch eine durchsuchte Eigenschaften und damit korrespondierende verwaltete Eigenschaft erzeugt. Wird eine Spalte direkt in einer Tabelle erzeugt, wird eine durchsuchte Eigenschaft angelegt, aber keine verwaltete Eigenschaft. Im ersten Fall müssen Sie keine neue verwaltete Eigenschaft erstellen sondern diese nur anpassen, im zweiten Fall müssen Sie eine neue erstellen. Klicken Sie dazu auf New Managed Property.

Geben Sie der neuen verwalteten Eigenschaften einen Namen, welcher allerdings keine Sonderzeichen, auch keinen Bindestrich enthalten darf. Auch Leerzeichen sind nicht erlaubt. Gehen Sie dann in den Abschnitt Mappings to crawled properties und klicken Sie auf Add a Mapping. In meinen Fall möchte ich eine Eigenschaft CRM Version verfügbar machen. Geben Sie ein Schlagwort in die Suche ein und Sie sehen alle durchsuchten Eigenschaften welche das Schlagwort enthalten. Sie können immer nur eine durchsuchte Eigenschaft hinzufügen, ggf. müssen Sie den Dialog mehrmals aufrufen.

Und die Eigenschaft für Verfeinerungen nutzen zu können und um weitere Vorteile zu nutzen, aktivieren Sie die Optionen

  • Queryable
  • Retrievable
  • Refinable
  • Sortable

Im Optionsfeld bei Refinable und Sortable muss Yes – active ausgewählt sein. Speichern Sie die Änderungen. Damit die Einstellungen einen Effekt haben, muss ein Full Crawl der Inhaltsquelle durchgeführt werden, in welcher die Eigenschaften liegen. Gehen Sie dazu in ihre Content Sources und starten Sie den Full Crawl.

Wenn Sie jetzt wieder nach dem Abschluss des Full Crawls in den Webpart zu Verfeinerungen oder den Webpart für Inhaltssuche gehen, können Sie die Eigenschaft auswählen.

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Navigation anpassen in SharePoint

Dieser Blogartikel beschäftigt sich mit dem Anpassen der Navigation für SharePoint und ist besonderes für SharePoint Anfänger geeignet. Ich zeige, was die Navigation eigentlich ist und wie diese ohne große Probleme angepasst werden kann. Ich setze dabei voraus, dass das SharePoint Feature Veröffentlichungsinfrastruktur bzw. Publishing nicht aktiviert ist. Sollte dies der Fall sein, so kommen weitere Möglichkeiten hinzu, welche es aber einfacher machen. Und wie immer gilt, ich gehe davon aus, dass Sie auch die benötigen Rechte haben. Die Navigation kann nicht jeder anpassen wie es ihm gefällt.

Zuerst muss unterschieden werden, dass es mind. zwei verschiedene Navigationspunkte gibt. Dies ist die globale (1) Navigation und die aktuelle (2) Navigation.

Allerdings sind diese Bezeichnungen nicht durchgängig. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Pseudonyme.

globale (1) Navigation

aktuelle (2) Navigation.

Leiste für häufig verwendete Links Schnellstart
Schnellstartleiste

Wenn Sie eine Unterwebsite haben, kann die globale (1) Navigation so eingestellt werden, dass sie immer oben auf allen Websites erscheint. Daher auch der Name globale Navigation. Die aktuelle Navigation dagegen kann auf jeder Website individuell sein.

Um beide Punkte anzupassen, gehen Sie in SharePoint 2013 über das Zahnrad am oberen rechten Rand in die Websiteeinstellungen.

Dort finden Sie in Aussehen und Verhalten die beiden Punkte Schnellstart
und Leiste für häufig verwendete Links.

Um die globale Navigation anzupassen, klicken Sie auf Leiste für häufig verwendete Links.

Die Leiste anzupassen ist einfach. Wenn Sie einen Eintrag ändern möchten, klicken Sie auf den Link Neuer Navigationslink, geben eine Bezeichnung und ein Ziel ein und das war es auch schon. Wollen Sie einen Eintrag ändern, klicken Sie auf Symbol vor dem Eintrag. Dort können Sie diesen auch löschen.

Ähnlich einfach ist das anpassen für die aktuelle Navigation. Klicken Sie auf den entsprechenden Menüpunkt und dann auf das Symbol vor dem Eintrag. Als Besonderheit können Sie hier noch Überschriften hinzufügen und die Reihenfolge ändern.

Wem das alles zu kompliziert ist, ab SharePoint 2013 können Sie die die Navigation auch direkt über Links bearbeiten anpassen.

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Arbeiten mit dem SharePoint Health Analyzer (SharePoint-Integritätsanalyse)

Immer wieder erlebe ich in Projekten, dass viele Administratoren, welche mit SharePoint anfangen, mit dem Health Analyzer bzw. auf Deutsch der SharePoint-Integritätsanalyse überfordert sind. Dabei stellen sich oft die Fragen, wie entstehen eigentlich die Meldungen des Health Analyzers und wie können diese ggf. deaktiviert werden? Dieser Artikel erläutert einige grundlegende Funktionen dieses Features.

Gesehen hat den Health Analyzer sicher jeder Administrator schon einmal. Ein gelber (Hinweise, nicht kritisch) bzw. roter (potentielle Gefahr) Balken auf der Startseite der Zentraladministration. Die Meldungen können sofort angezeigt werden.

Bis die Liste mit den Meldungen erscheint, kann es eine Weile dauern. Dies ist normal, kann aber ggf. durch ein WakeUp Script beschleunigt werden. In der Liste kann jede Meldung angeklickt und näher untersucht werden.

Regeln prüfen

Die Seite eines Eintrages verrät neben der Meldung an sich auch noch viele weitere interessante Informationen. So kann man am Fuß der Seite sehen, wann die Regel ausgeführt wurde, d.h. die entsprechende Aufgabe ausgeführt wurde. Einige Regeln sind so konfiguriert, dass sie einmal in der Nacht geprüft werden, einige stündlich. Dies ist insofern wichtig, weil es durchaus möglich ist, dass ein Problem schon behoben wurde, aber die Meldung immer noch erscheint. Dies ist der erste Punkt, welcher häufig für Verwirrung sorgt. Wenn die Meldung noch in der Liste steht, heißt dies nicht, dass das Problem zum aktuellen Zeitpunkt noch besteht!

Wenn man sicher gehen möchte, dass das Problem nicht mehr besteht, kann man in der Menüleiste des Eintrages den Punkt Jetzt erneut analysieren wählen. Es ist durchaus möglich, dass die Aufgabe eine Weile dauert, abhängig davon, was geprüft wird. Ebenso ist es bei einigen Fehlern möglich, SharePoint aufzufordern diese selber zu beheben. Wenn der Fehler nicht mehr auftritt, sollte auch der Eintrag in der Liste der Fehler verschwunden sein. Diese immer wieder mal mit F5 aktualisieren.

Achtung: Wenn Sie den Eintrag bearbeiten, ändern Sie nicht die Definition der Regel, sondern wirklich nur den Listeneintrag. Der nächste Regeldurchlauf wird einen neuen Eintrag erzeugen.

Regeln deaktivieren bzw. ändern

Einige Regeln möchte man auch deaktivieren oder ändern, z.B. weil man den Fehler kennt und mit diesen leben kann. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Meldung, dass der der freie Speicherplatz auf Laufwerken zur Neige geht. Um dies zu erledigen, klicken Sie in der Zentraladministration auf Überwachung -> Integritätsanalyse -> Regeldefinitionen
überprüfen

Suchen Sie die Regel, welche Sie ändern möchten. Der Eintrag für den freien Speicherplatz finden Sie unter Verfügbarkeit.

Öffnen Sie die Regel und klicken Sie hier auf Element bearbeiten. In der Mitte finden Sie eine Checkbox Aktiviert. Wenn Sie dort den Hacken entfernen und speichern, wird die Regel im nächsten Durchlauf nicht mehr geprüft.

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Verwendete Caches in SharePoint

In SharePoint Server 2013 existieren verschiedene Cache, welche gerade für einen Anfänger zu ziemlicher Verwirrung führen können. Diese Cache nehmen unterschiedliche Aufgaben wahr und werden auch, sofern möglich, unterschiedlich konfiguriert. Dieser Artikel erläutert kurz die einzelnen Caches und liefert Hinweise auf weitere Informationen. Sämtliche Informationen beziehen sich auf eine SharePoint onPremise Umgebung.

Distributed Cache Service

Dient u.a. dem Mikroblogging und für den Newsfeed. Wird durch die AppFabric für Windows Server bereitgestellt und bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Ist u.a. notwendig, wenn mit MySites gearbeitet wird. Weitere Informationen finden Sie hier:

Verwalten des Diensts für verteilten Cache in SharePoint Server 2013

BLOB-Cache

Der BLOB Cache dient der Zwischenspeicherung von Bildern und CSS Dateien im Dateisystem des Frontendservers einer SharePoint Farm. Dazu ist ein Eintrag in die web.config erforderlich, welcher sogar schon vorhanden, aber deaktiviert ist. Eine genaue Anleitung dazu findet sich hier:

Konfigurieren der BLOB-Cacheeinstellungen

Seitenausgabecache

Dieser Cache wird nur verwendet, wenn das Feature SharePoint Server Publishing Infrastructure aktiviert ist. Es kann damit geregelt werden, welche Seitenbestandteile zwischengespeichert werden und welche nicht. Dies ist u.a. abhängig davon, wo sich die Website befinden, z.B. anonymen Zugang oder nicht. Dazu werden verschiedene Profile erzeugt, wie hier beschrieben:

Konfigurieren der Cacheprofileeinstellungen

Objectcache

Dieser Cache wird nur verwendet, wenn das Feature SharePoint Server Publishing Infrastructure aktiviert ist. Er speichert Eigenschaften von Sites und Seiten. Die Last zwischen SharePoint und dem SQL Server wird reduziert. Bei diesem Cache kann u.a. die maximale Cachegröße eingestellt werden. Außerdem müssen für die Verwendung dieses Caches zwei Konten konfiguriert werden.

Konfigurieren der Objektcacheeinstellungen
Konfigurieren von Objektcache-Benutzerkonten in SharePoint Server 2013

Anonymer Suchergebniscache

Der anonyme Suchergebniscache wird in erster Linie von Veröffentlichungswebsites genutzt, die den Zugriff anonymer Benutzer zulassen. Dieser Cache speichert die Suchergebnisse von anonymen Benutzern und verwendet diese Ergebnisse für spätere Abfragen, die identisch mit der ursprünglichen Abfrage sind. Auf diese Weise wird die Leistung auf Webseiten verbessert, die den Inhaltssuche-Webpart verwenden. Eine Anpassung ist bei mir bisher nicht nötig gewesen.

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