Dynamics CRM – Einer Ansicht Grafiken hinzufügen – Ampelfunktion

Nachdem ich schon einmal erläutert habe, wie man in einer SharePoint Ansicht eine Ampel Funktion hinzufügt, ist das Thema jetzt bei Dynamics CRM dran. Dabei gilt, dass das Folgende von mir nur mit Dynamics CRM 2016 bzw. 365 getestet wurde.

Die Anforderung war in einer Ansicht der Entität Anfragen eine grafische Übersicht zu bekommen, welcher Anfragen welche Priorität haben und wann zuletzt diese geändert worden. Um das gewünschte Ziel zu erreichen genügt ein kleines JavaScript.

Bevor wir uns den JavaScript zuwenden, müssen wir zuerst die entsprechenden Bilder zu Verfügung stellen. Dafür erstelle ich drei Webressourcen, jede Webressource stellt dabei ein Bild dar.

Das eigentliche JavaScript finden Sie unten. Erstellen Sie damit zuerst eine Webressource vom Typ JavaScript. Gehen Sie danach zur Verwaltung ihrer Ansicht (in System anpassen) und öffnen Sie diese. Klicken Sie auf die Spalte, welche Sie anpassen möchten und dann auf Eigenschaften ändern.

Geben Sie nun die Webressource an welche das JavaScript enthält und den Namen der Funktion, welche Sie im JavaScript verwenden möchten. Speichen Sie die Änderung und veröffentlichen Sie ggf. diese.

Noch eine kurze Erklärung zum JavaScript. Es wird das Feld Geändert an mit einer Ampelgrafik versehen. Dazu werden alle Einträge von Heute bis 30 Tage älter als grün markiert, 30 Tage älter aber jünger als 60 Tage mit gelb, der Rest mit Grün. Dazu müssen in einem Array zwei Werte übergeben werden. Der zweite Wert ist ein Tooltipp, dieser kann auch über die userLCID angepasst werden, also mehrsprachig erscheinen. Beachten Sie, das ich beim Bild nicht den Name der Datei angebe, sondern den Namen der Webressource!

function displayIconTooltipModi(rowData, userLCID)
{
var str = JSON.parse(rowData);
var coldata = str.modifiedon_Value;
var imgName = "";
var tooltip = "";
var now = new Date();
var warn = new Date();
var zulang = new Date();

warn.setDate(now.getDate() - 30);
zulang.setDate(now.getDate() - 60);
var targetDate = new Date(coldata);

if (targetDate > warn)
{
imgName = "new_gruen32";
tooltip = "Good";
}
else if (targetDate > zulang && targetDate < warn)
{
imgName = "new_gelb32";
tooltip = "Warning";
}
else
{
imgName = "new_rot32";
tooltip = "Bad";
}
var resultarray = [imgName, tooltip];
return resultarray;
}

Ein Problem beim Einladen von externen Benutzern in Microsoft Teams beheben

Microsoft Teams (https://teams.microsoft.com) ist eine sehr interessante Lösung für Zusammenarbeit in Unternehmen. Dies umso mehr, da jeder der einen E-Plan von Office 365 hat, diese Lösung nutzen kann. Bisher war aber die Zusammenarbeit nur innerhalb eines Mandanten möglich. Externe Benutzer einzuladen, so wie es von SharePoint schon lange bekannt ist, war nicht möglich. Dies ist jetzt anders, jeder der ein Azure Active Directory Konto besitzt, kann eingeladen werden. Auf diese Möglichkeit habe ich lange gewartet. Siehe dazu auch https://blogs.office.com/en-us/2017/09/11/expand-your-collaboration-with-guest-access-in-microsoft-teams.

Ein Azure Active Directory Konto besitzt jeder Nutzer, der eine Office 365 Lizenz hat. Doch wenn man einen Nutzer einfach zu Teams hinzufügt, hat dieser keinen Zugriff. Es ist nämlich noch ein weiterer, gut versteckter, Schritt notwendig um wirklich Zugriff zu gewähren.

Einen externen Benutzer können Sie ganz normal als Benutzer hinzufügen, das Team muss allerdings Öffentlich sein, was ja eigentlich selbstverständlich ist. Versucht sich jetzt der externe Benutzer anzumelden, erhält er die Fehlermeldung TeamsDisabledForTenantForbidden. Um dies zu ändern müssen Sie die globalen Teams-Einstellungen ändern. Dazu müssen Sie in das Office 365 Admincenter. Klicken Sie dort auf Settings => Services & add-ins = Microsoft Teams. Gehen Sie dort zum Abschnitt Settings by user/license type und klicken Sie auf das DropDown. Wählen Sie Guest aus und aktivieren Sie den Zugriff. Änderung speichern und das war es dann auch.

 

Ressourcenverwaltung mit Kalenderüberlagerung

In vielen Projekten werde ich gefragt wie sich mit SharePoint effektiv Ressourcen verwalten lassen. In der Tat ist SharePoint dafür nicht unbedingt das ideale Mittel. Mit der Möglichkeit der Kalenderüberlagerung kann man aber sehr gut einfache Anwendungen realisieren. Im Folgenden Beitrag zeige ich wie man mit SharePoint Bordmitteln eine sehr einfache(!) Fuhrparkverwaltung realisieren kann.

In meinem Beispiel werde ich drei PKW verwalten. Dazu lege ich mir für jeden PKW einen Kalender an und einen weiteren Kalender der die vorhandenen konsolidiert.

In die Kalender für jeden PKW trage ich ein wann diese gebucht sind. Dabei erfasse ich neben den Zeitdaten einen Titel und den Ort.

Habe ich alle Daten erfasst wechsle ich den Kalender Fuhrpark. Dort klicke ich auf das Menüband Kalender und dann auf die Schaltfläche Kalenderüberlagerung.

Klicken Sie in der folgenden Seite auf die Schaltfläche Neuer Kalender.

Geben sie einen Kalendernamen ein und wählen sie eine Farbe. Bei Web-URL geben Sie den Name der Site ein von der Sie den Kalender beziehen möchten. Nach einem Klick auf Auflösen können sie ihren entsprechen Kalender im Dropdown Feld Liste auswählen. Vergessen sie nicht in Haken bei Immer anzeigen zu setzen.

Dies wiederhole ich für meine weiteren Kalender, es können dabei maximal zehn Kalender eingebunden werden. Schaue ich mir jetzt meinen Kalender Fuhrpark an, sehe ich darin die überlagerten anderen Kalender.

Geht man in die Wochenansicht, werden neben dem Titel auch die Orte der Termine angezeigt.

Thomas Maier- der SharePoint Schwabe- hat in seinem Blog noch eine andere interessante Möglichkeit der Kalenderüberlagerung beschrieben. Hierbei kommt man mit einem Kalender aus, benötigt aber ein größeres Know-How in SharePoint. https://www.sharepoint-schwabe.de/tipp-so-koennen-sie-termine-auch-im-sharepoint-kalender-farblich-markieren-2/

Probleme mit dem Health Analyzer in mehrsprachigen Umgebungen

Dieser Beitrag beschreibt einen Fehler welcher bei der Verwendung des Health Analyzer in mehrsprachigen Umgebungen auftritt. Typischerweise wurde SharePoint in einer nicht englischen Sprache installiert und danach ein englisches Sprachpaket angewendet. Dadurch erhalte ich im Health Analyzer eine interessante Mischung in meinem Fall aus Englisch und Deutsch in der Definition der Regeln. Werden jetzt Fehler erneut analysiert oder sollen diese automatisch behoben werden kommt es zu Fehlern.

Die Fehler wiederum werden ausschließlich in Englisch angezeigt.

Wenn man nun einen Fehler im Health Analyzer erneut analysieren oder aber automatisch lösen lassen möchte erhält man einen Fehler.

Dieser ist wenig aussagekräftig, die Fehler-ID verweist auf den Fehler Object reference not set to an instance of an object. Der Grund dafür ist folgender: Wenn ein Fehler erneut analysiert wird oder aber automatisch behoben werden soll, wird eine Regeldefinition gesucht welche genau den Titel des ausgewählten Fehlers entspricht. Haben nun Fehler und Regeldefinition unterschiedliche Titel, der Fehler Englisch, die Definition deutsch, tritt der oben beschriebene Fehler auf. Die Lösung besteht hier darin, die entsprechende deutsche Regeldefinition zu suchen, diese zu bearbeiten und den Titel so umzubenennen, dass er den englischsprachigen Fehler entspricht.

Regeldefinition vor dem umbenennen.

Regeldefinition nach dem umbenennen. Danach kann da Fehler problemlos erneut analysiert und gegebenenfalls automatisch behoben werden.

E-Mail Benachrichtigungen für Listen und Bibliotheken anpassen

Ein oft genutzte Funktion in SharePoint sind die E-Mail Benachrichtigungen für Listen und Bibliotheken. Sie sind ja auch praktisch, bei jeder Änderung kann ich automatisch informiert werden und muss nicht mehr selber nachschauen. Obwohl man in den Benachrichtigungen eine Menge einstellen kann ist es nicht möglich sich nur informieren zu lassen wenn sich ein bestimmtes Metadatum ändert. Dies ist zum Beispiel dann wichtig, wenn ich mit SharePoint Qualitätsmanagement (QM) Dokumente verwalte. So könnte ich meinen Benutzern anbieten, dass diese nur informiert werden, wenn es eine inhaltliche Änderung gibt. Eine Benachrichtigung bei redaktionellen Änderungen, z.B. der Korrektur von Rechtschreibfehlern erfolgt nicht. Leider ist diese Anpassung nur für SharePoint onPremise möglich. Dieser Artikel erläutert, wie Sie dabei vorgehen.

Die folgende Abbildung zeigt die Bedingungen für das setzen der Benachrichtigungen. Dieser Bereich muss entsprechend ergänzt werden.

Achtung, wir bearbeiten hier Dateien aus dem Dateisystem eines SharePoint Servers. Bearbeiten Sie NIEMALS die Originaldateien, sondern immer nur Kopien.

Filter hinzufügen

Die Datei, welche die Benachrichtigungen definiert, befindet sich bei SharePoint 2013 im 15er Ordner, in SharePoint 2010 entsprechend im 14er Ordner. Dieser Ordner finden Sie bei SharePoint 2013 in %CommonProgramFiles%\Microsoft Shared\Web Server Extensions\15. Gehen Sie dort in das Unterverzeichnis \TEMPLATE\XML und suchen Sie die Datei alerttemplates.xml. Kopieren Sie die Datei und benennen Sie diese um z.B. in alerttemplates_contoso.xml. Öffnen Sie diese Datei in einem XML Editor Ihrer Wahl. Wenn Sie die Datei untersuchen, werden Sie sehen, dass hier Benachrichtigungen für verschiedene Listen- und Bibliothektypen definiert sind. Wir möchten gern das Template für Dokumentenbibliotheken anpassen.


Die Struktur innerhalb einer Liste/Dokumentenbibliothek ist immer gleich.

Um einen neuen Filter zu setzen, müssen wir also den Abschnitt Filter ergänzen. In diesem gibt es schon drei Dokumentenbibliotheken spezifische Filter. Der erste Filter ist generisch (Benachrichtigung bei alle Änderungen) und hier nicht aufgeführt. Jeder Filter besteht dabei aus einem Namen für die Ansicht, einem kurzen Namen und Filterregeln. Beachten Sie dabei, dass Sie Umlaute im Namen HTML kodieren müssen.

Während der Name recht einfach ist, sind die Regeln komplexer. Sie finden diese im Abschnitt Query und werden dort in CAML notiert. Allerdings sind nicht alle CAML Ausdrücke erlaubt, im Zweifelfall hilft es sich anzuschauen, wie die schon vorhandenen Regeln aufgebaut sind.

In meinem Fall habe ich in einer Dokumentenbibliothek ein neues Feld angelegt, welches vom Typ Auswahl ist und die Werte

  • Inhaltlich
  • Redaktionell

hat. Bei einer Änderung muss das Feld entsprechend gesetzt werden. Wurde es auf Inhaltlich gesetzt, soll eine Benachrichtigung erfolgen. Das Feld hat den Namen TypAenderung.

Ich habe mir einen vorhandenen Filter kopiert und diesen angepasst. Es sind jetzt also vier Filter vorhanden. Die neue Abfrage für den neuen Filter würde dann wie unten aussehen.

Filter veröffentlichen

Um die Änderung zu veröffentlichen müssen Sie die neue XML Datei importieren. Anpassungen der Benachrichtigungen können Sie entweder für die ganze Farm, pro Sitecollection oder für eine spezielle Liste veröffentlichen. Ich habe mich für die Anpassung per Sitecollection entschieden. Zum Import nutze ich stsadm.exe. Sie finden dies im 14er/15er Ordner im Unterverzeichnis Bin. Da ich die Sitecollection http://sharePoint.contoso.com/sites/QM
anpassen möchte, sieht der Befehl bei mir so aus:
stsadm -o updatealerttemplates -filename „C:\Program Files\Common Files\microsoft shared\Web Server Extensions\15\TEMPLATE\XML\alerttemplates_contoso.xml“ -url http://sharePoint.contoso.com/sites/QM

Nach dem Import muss der SharePoint Timer Dienst neu gestartet werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, eine ist das Services Snap-In.

Und schon kann der Benutzer die neue Bedingung setzen.

Achtung: Die Validierung der Regel erfolgt erst wenn die Regel gesetzt wird! Testen Sie also vorher!

Schon gesetzte Benachrichtigungen werden nicht geändert. Wenn dies gewünscht ist hilft die PowerShell weiter oder der Benutzer löscht seine Benachrichtigungen und erstellt diese neu.

HTML E-Mail Quelltext in SharePoint Designer 2013 bearbeiten

Wer mit SharePoint Designer schon einmal einen Workflow erstellt hat, welcher eine E-Mail verschickt, kennt sicher das Problem. Es ist zwar möglich die E-Mail im Editor zu formatieren, aber nicht ohne weiteres den eigentlichen HTML Quelltext. Dabei ist dies oft wichtig, z.B. wenn ich einen Link zur einer CSS Datei einfügen möchte. Mit einem kleinen Trick kommen Sie aber doch an Quelltext.

Im folgenden Beispiel werde ich einen Link einfügen, welcher als Beschriftung eine Referenz hat. Ich gehe dabei davon aus, dass der Workflow schon erstellt ist. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um einen SharePoint 2010 oder 2013 Workflow handelt, das Problem ist in beiden Fällen identisch. Die Abbildung unten zeigt einen einfachen SharePoint 2013 Workflow, welcher nur eine E-Mail verschicken soll.

Diese E-Mail ist dabei wiefolgt konfiguriert.

Um an den Quelltext zu kommen, schließen wir die Aktion und wählen deren Eigenschaften.

Im neuem Fenster sehen wir alle Eigenschaften der E-Mail, auch den Body, welcher ja den Text der E-Mail enthält. Wenn Sie in die Zeile klicken, können Sie sich über … den Wert anzeigen lassen.

Sie sehen nun den HTML Text und müssen diesen noch erweitern. Dummerweise läßt sich der Text nicht kopieren und auch mit Einfügen gibt es Probleme. Deshalb muss der Text in dem Fenster bearbeitet werden. Nicht optimal, aber machbar. In meinem Beispiel gebe ich an der gewünschten Stelle wo der Link erscheinen soll

<a href=“

ein und klicke dann auch Nachschlagevorgang hinzufügen oder ändern. Dort wähle ich Aktuelles Element => Encoded Absolute URL und klicke auf OK.

Jetzt gebe ich

„>

ein und wiederhole das Einfügen für die Eigenschaft Aktuelles Element => Name. Zum Abschluss gebe ich

</a>

ein. Eingefügt habe ich also

<a href=“[%Aktuelles Element:Encoded Absolute URL%]“>[%Aktuelles Element:Name%]</a>

Die E-Mail, welche der Workflow jetzt verschickt, ist damit richtig formatiert.

Zum Schluß: Natürlich geht es bei diesem speziellen Fall auch einfacher! Im Editor kann ich einen Link anlegen, welcher auch Nachschlagen zuläßt. Das Beispiel oben ist eben nur ein Beispiel.

Rückblick SharePoint Konferenz 2017 der ppedv in Erding

Wie in einem meiner früheren Beiträgen erwähnt, war ich als Sprecher auf die SharePoint Konferenz 2017 der ppedv AG in Erding geladen. Meine Themen waren dabei eher „weich“ und keine harten technischen. Als erstes habe ich darüber gesprochen, welche Aufgaben sich in Zeiten der Digitalisierung an Führungskräfte stellen und wie man diese begegnet. Ich war wirklich neugierig, wie dieses Thema angenommen wird. Wenn da 20 Teilnehmer sind, da kann ich mich freuen so dachte ich mir. Aber nein, der Saal, wenn auch nicht allzu groß, war voll, ich schätze so um die 50 Teilnehmer. Ich hatte dabei das Glück den ersten Vortrag des Tages, direkt nach der Keynote, halten zu können. Dementsprechend viel Zeit blieb dann auch später zum Diskutieren. Den Reaktionen und Gesprächen danach war anzumerken, dass das Thema einen Nerv getroffen hatte. So meinte eine Teilnehmerin, durch der Vortrag hätte sie ein anderes, neues Verständnis von IT bekommen. So etwas hört man doch gern. Vielleicht schreibe ich dazu auch einmal einen Artikel.

Das zweite Thema beschäftigte sich mit Metadaten und der Suche in SharePoint. Auch hier war die Resonanz höher als erwartet und die Reaktionen durchweg positiv. Die Konferenz war durch die ppedv sehr gut organisiert und ich habe mich auch als Sprecher sehr wohlgefühlt. Mal sehen, ob es nächstes Jahr wieder klappt. Beim Office 365 Business Day war ich dann leider krank 🙁

Laufende Nummer aus einer Liste ermitteln mit Nintex Workflow

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einer Aufgabe aus dem Bereich Nintex Workflow, welche ich fast in jedem Projekt gestellt bekomme. Diese besteht darin, dass ich eine SharePoint-Liste habe, welche laufende Nummern enthält. Diese können z.B. verwendet werden um in einem Projektportal die Projektnummern entsprechend zu vergeben. Nur wie lese ich diese Nummern aus der Liste und wie schreibe ich diese in die Liste wenn der Zähler um eins erhöht wird? Dieser Beitrag gibt dafür eine Anleitung.

Voraussetzungen

Ich gehe im Folgenden nicht darauf ein wie in Nintex Workflow ein Workflow erstellt wird und welche Optionen dieser hat. Das würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Voraussetzung ist eine Liste mit dem Namen Projektnummern und mit mindestens dem folgenden Schema:

Feldname Beschreibung
ID ID des Eintrages, wird von SharePoint verwaltet.
LaufendeNummer Dieser Wert wird von Nintex Workflow gelesen/geschrieben. Startwert ist 1000.

Außerdem gibt es noch eine Liste Projekte, welche auch ein Feld Projektnummer hat. Hier soll ein neuer Eintrag erstellt werden mit dem entsprechenden Wert.

Die Abfrage der Liste erfolgt mit CAML. „CAML (Collaborative Application Markup Language) ist eine auf XML basierende Auszeichnungssprache, die speziell für die SharePoint-Produkte (z. B. Microsoft SharePoint Foundation und Microsoft SharePoint Server) entwickelt wurde und für diese ausgelegt ist. CAML enthält Elemente zur Datendefinition und zur Abfrage und Anzeige von Daten in SharePoint-Portalen.“ Sie sollten mit der Sprache vertraut sein, auch wenn Nintex Workflow dafür einen Assistenten anbietet.

Der Workflow ist generisch folgendermaßen aufgebaut. Er enthält nicht alle Schritte der Übersichtlichkeit halber.

Workflow erstellen…

Der Workflow startet in der Liste Projekte und benötigt die folgenden Nintex Workflow Aktionen.

Name der Aktion (Englisch)

Bereich (Englisch)

Bild

Query List Libraries and lists

Collection operation Operations

Create item Libraries and lists

Der fertige Workflow sieht dann so aus.

Im Folgenden werde ich Aktionen anhand ihrer Nummern erläutern.

Aktion 1 – Query List

Diese Aktion ruft alle Werte ab, welche in der Spalte LaufendeNummer in der Liste Projektnummern stehen. Damit dies funktioniert, muss zuerst eine Variable vom Typ Collection erzeugt werden. In meinem Fall trägt diese den Namen CollNummer. Um eine Variable zu erstellen, klicken Sie auf die Nintexaktion Query List im Designer und dann im Menüband auf Variables. Anschließend
auf New und legen Sie die Variable an.
Wenn Sie schon einmal dabei sind, legen Sie eine weitere Variable vom Typ Number mit den Namen lfdNummer an.
Legen Sie außerdem eine Variable vom Typ Number mit der Bezeichnung Index an.
Die Zahlen geben den Klickpfad an.

Zurück in die Aktion Query List wählen Sie bei List die Liste Projektnummern und bei Sort die Spalte ID. Bei Field wählen Sie LaufendeNummer aus und klicken auf Add. In dem
erscheinenden Dropdown wählen Sie CollNummer.

Wenn Sie sehen wollen wie der Code aussieht und ob der Abruf funktioniert, kicken Sie auf Run now in der Menüleiste. Mit einen Klick auf Execute sehen Sie jetzt alle Einträge in der Liste.

Speichern Sie die Aktion wenn alles funktioniert.

Aktion 2 – Collection operation – Sort CollNummer

Diese Aktion ist nicht unbedingt erforderlich, dient aber der Sicherheit. Die Daten sollten eigentlich schon so geliefert werden, dass die höchste ID und damit die höchste Zahl das letzte Element in der Collection sind. Aber sicher ist sicher, also sortieren wir noch einmal. Konfigurieren Sie die Aktion wie unten gezeigt.

Aktion 3 – Collection operation – Count CollNummer

Um den letzten Eintrag abzurufen müssen wir erst wissen, wie viele Einträge die Collection hat. Dafür bietet Nintex die Methode Count an. Konfigurieren Sie die Aktion wie unten gezeigt.

Aktion 4 – Collection operation – letzte Nummer holen

Jetzt endlich können wir die letzte Nummer holen. Konfigurieren Sie die Aktion wie unten gezeigt.

Aktion 5 – Create new item in Projekte

Sie haben jetzt den Wert in der Variable und können diese entsprechend weiterbenutzen. Ich werde nur als Beispiel ein neues Element in der Liste Projekte erstellen. Konfigurieren Sie die Aktion wie unten gezeigt. Natürlich würden noch mehr Felder gefüllt werden müssen, ich habe diese aus Gründen der Übersicht weggelassen. Ebenso wäre der Projekttitel bestimmt dynamisch.

Der Workflow ist damit im Wesentlichen abgeschlossen. Man sollte jetzt auch in die Liste Projektnummern einen neuen Eintrag erzeugen um die Zahl hochzuzählen. Natürlich kann man auch die Zahlen direkt in der Projektliste verwalten, der Möglichkeiten gibt es da viele.

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Empfehlung: 27.04.2017 – 1. Office 365 Business Forum – Produktivität aus der Wolke

Am 27.04.2017 findet von 09:00 – 18:00 Uhr bei der Adesso AG das erste Office 365 Business Forum – Produktivität aus der Wolke statt. Ich werde dabei einen Vortrag halten wie man Mitarbeiter für den digitalen Wandel gewinnen kann bzw. warum sich viele Firmen doch damit sehr schwer tun. In vielen Fällen ist nicht das neue Tool oder der neue Service der eingeführt wird das Problem. Vielmehr liegt das Problem oft in der Firmenkultur. Wie eine solche entsteht, wie man eine solche ändern kann,  damit beschäftigt sich mein Vortrag.

Natürlich gibt es auch noch weitere Vorträge welche versprechen interessant zu werden. Das Programm kann man hier sehen:

Agenda Office 365 Business Forum

Zur Anmeldung geht es hier:

Anmeldung bei XING

Da die Veranstaltung kostenfrei ist, gibt es eigentliche keine Entschuldigung, wenn man nicht hingeht 🙂 Die Adresse ist Am Tullnaupark 15, 90402 Nürnberg

Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 4 – Vordefinierte Suchen erstellen

Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 1 Übersicht
Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 2 – KQL
Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 3 – Arbeiten mit Displaytemplates
Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche – Teil 4 – Vordefinierte Suchen erstellen

Der vierte und letzte Teil der kleinen Serie über das Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche beschäftigt sich mit dem Erstellen von vordefinierten Suchen. Darunter verstehe ich eine Seite, auf welcher ich Suchen absetzen und diese auch verfeinern kann. Dabei ist der Suchfocus im Allgemeinen schon auf ein Thema eingegrenzt, z.B. die Suche in einer Projektverwaltung oder auf Aufgaben. Diese Seiten können dann z.B. über einer Linkliste auf der Startseite aufgerufen werden.

Zwar muss jede Seite individuell konfiguriert werden, aber Sie haben so auch den größten Nutzen. Natürlich können Sie eine solche Seite auch in einem Suchcenter erstellen. Dort ist das Erstellen der Seiten sogar noch einfacher, da ein schon vorkonfiguriertes Seitenlayout verwendet wird. Wenn Sie also individuelle Suchseiten erstellen können, haben Sie im Suchcenter erst recht keine Probleme.

Um eine solche Seite zu erstellen, füge ich über das Zahnrad oben rechts eine neue Seite hinzu. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie entweder das Feature Homepage der Wiki-Seite oder SharePoint Server-Veröffentlichung aktivieren. Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten eine neue Seite zu erstellen. Ich füge der neuen Seite eine Tabelle mit zwei Spalten und zwei Zeilen hinzu. Diese nutze ich später um die Webparts entsprechend zu platzieren. Ich habe die Zellen entsprechend dem Schema unten nummeriert.


Was wird für eine solche Suchseite eigentlich benötigt? Ich benutze die folgenden Webparts aus dem Abschnitt Search und Content Rollup.

Webpart Beschreibung Zone
Search => Search Box Dieser Webpart dient der Eingabe von Suchwörtern und Phrasen. Er ist i.d.R. automatisch mit dem Webpart Content Search verbunden. 1
Search => Refinement Dieser Webpart dient der Verfeinerung von Suchergebnissen und kann dafür individuell konfiguriert werden. Er ist i.d.R. automatisch mit dem Webpart Content Search verbunden. 3
Content Rollup => Content Search Der Webpart für Inhaltsabfragen 4

Wenn Sie die Webparts eingefügt haben, indem Sie in die jeweilige Tabellenzelle klicken und dann den benötigten Webparts einfügen, sieht die Seite in etwa so wie unten aus.


In manchen Fällen reagiert der Webpart für Inhaltsabfragen nicht auf Eingaben im Suchfeld. Dies liegt oft daran, dass der Webpart in seiner Query noch nicht auf das Suchfeld „hört“. Um dieses Problem zu beheben, konfigurieren Sie den Webpart für Inhaltsabfragen und passen Sie die Query an. Geben Sie in das Feld Query text die folgende Variable ein: {SearchBoxQuery} Nach dem speichern sollte auch die Abfrage aus dem Suchfeld funktionieren.


Damit sind Sie eigentlich schon fertig, Sie müssen natürlich noch den Webpart für Inhaltsabfragen sowie ggf. die Verfeinerungen anpassen wie z.T. in den vorherigen Artikeln beschrieben.

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