Prüfung 70-331 Core Solutions of Microsoft SharePoint Server 2013 erfolgreich bestanden

Heute habe ich die Prüfung Core Solutions of Microsoft SharePoint Server 2013 erfolgreich bestanden. Ich muss sagen, zu den 2010 Prüfungen hat man das Niveau stark angehoben. So einfach sind diese nicht mehr. Ich finde das gut, trennt es doch den Spreu vom Weizen.

Ich hatte mich an dieser Prüfung schon letzte Woche versucht und bin mit 690 Punkten knapp gescheitert. Das lag auch(!) mit daran, dass ich die Prüfung eigentlich immer auf Deutsch mache, da ich einen guten Scherz zu schätzen weiß. In der 2010 Prüfung musste man z.B. zum Stellvertreter des Informationswege Service was wissen. Also wie der Anmeldeproxy für InfoPath konfiguriert wird. Aber diesmal, in 2013, möchte ich jeden davor warnen es in Deutsch zu versuchen. Die Fragen waren schlicht nicht verständlich. Ich hatte zumindest eine Frage, an die ich mich in Deutsch noch erinnern kann, welche einfach keinen Sinn ergab. Diese Frage hatte jetzt in Englisch wieder und da war mir sofort klar, um was es ging. Diesmal habe ich die Prüfung auf Englisch gemacht und auch mehr Punkte erzielt 😉

Wer am sich am langen Wochenende etwas weiterbilden möchte, hier noch zwei aktuelle Entwicklungen von Microsoft welche ich sehr interessant finde:

App Entwicklung für Nicht-Entwickler

Wer schon immer mal etwas entwickeln wollte, sich aber an Code nicht herantraut, sollte einmal Projekt Siena ausprobieren. Ich war begeistert. http://www.microsoft.com/en-us/projectsiena/default.aspx

Sway – Microsoft hat ein neues Office Programm 🙂

Schau an, Microsoft hat eine neues Office Programm. Hübsch 🙂 http://blogs.office.com/2014/10/01/announcing-office-sway-reimagine-ideas-come-life/

 

Der Kurzlink zu diesem Beitrag ist http://wp.me/p4y7ta-3S.

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Nico Thiemer

Ich bin 10 Jahre Microsoft Certified Trainer :)

Wie die Zeit vergeht. Kürzlich erhielt ich eine E-Mail von Microsoft, dass ich einen Award erhalte, da ich schon 10 Jahre Microsoft Certified Trainer (MCT) bin. Das musste ich selber erst einmal prüfen und siehe da, es ist so 🙂 Auch wenn die Entwicklung der Zertifizierung einige merkwürdige Wege gegangen ist, bin ich froh diese zu haben. Und die Kurse werden auch immer besser. Die aktuellen SharePoint MOC Kurse sind nicht schlecht, ich freue mich, wenn ich diese geben kann. Und unter dem Blättchen mit der Bestätigung ist sogar schon die Unterschrift von Satya Nadella:)

10 Jahre  MCT

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Nico Thiemer

Digitale Zusammenarbeit, was ist das eigentlich?

Da ich immer wieder gefragt werde, was ich denn nun genau unter Digitale Zusammenarbeit verstehe, habe ich dazu diesen Blogbeitrag geschrieben. Ich hoffe, er animiert zum Nachdenken, über Kommentare freue ich mich natürlich immer.

Begriffsbestimmung

Social Enterprise, Social Collaboration, Web 2.0 im Unternehmen – Was für Schlagworte! Viele sprechen davon, doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Wortungetümen? Um dies zu erklären, ist ein kleiner Ausflug in die Geschichte ganz interessant.
Als das Internet etwa seit Mitte der 1990er Jahre populär wurde, war der Inhalt für die Benutzer der Webseiten sehr statisch. Sie hatten keine oder nur sehr wenige Möglichkeiten, deren Inhalt zu verändern. Dies änderte sich Mitte der 2000er Jahre, als es mit dem Internet der 2. Generation (daher Web 2.0) möglich wurde, dass Benutzer selbst Inhalte auf Seiten erstellen konnten. Die Benutzer konnten selbst Autoren werden und sich gleichzeitig an der Arbeit der anderen partizipieren. Die wohl erfolgreichste und bekannteste dieser Websites ist facebook.com. Das interessante an facebook.com ist, dass Milliarden von Menschen bereit sind, Informationen und Wissen zu teilen, interessanterweise ganz ohne Gegenwert. Sie werden nur davon angetrieben, andere an ihrem Leben teilhaben zu lassen und am anderen zu partizipieren.
Die oben genannten Schlagworte umschreiben nun den Versuch, diese Mechanismen, welche privat hervorragend funktionieren, für den Firmenalltag zu adaptieren. Warum eigentlich? Was soll das bringen?

Was nützt Ihnen das?

In jeder Organisation wird Arbeit doppelt oder sogar mehrfach verrichtet. Dies geschieht in den allermeisten Fällen ungewollt, hervorgerufen dadurch, dass einfach nicht bekannt ist, woran andere in der Organisation gerade arbeiten. Dies geschieht, weil Zusammenarbeit ab einer gewissen Größe einfach intransparent wird. Dies ist ein völlig natürlicher und sogar notwendiger Vorgang. Niemand kann alle Fäden in der Hand halten, also delegiert man Arbeit. Wenn jetzt der Delegierte wiederum delegiert, habe ich schon zwei Ebenen, die ich überblicken müsste. Da dies eben nicht ohne weiteres geht, setzt eine digitale Zusammenarbeit (noch so ein Wort), genau an dieser Stelle an, denn darum geht es im Wesentlichen: Den Überblick zu behalten und Vorgänge transparent zu gestalten. Damit wiederum haben Sie nun die Möglichkeit, eine höhere Produktivität durch mehr Wissensaustausch und schnellere Ideenfindung zu realisieren.

Praktische Beispiele

Wie könnte so etwas jetzt praktisch aussehen? Sicher bringt das Hochladen von Bildern und deren Kommentierung niemanden in einer Organisation wirklich weiter. Nehmen wir also als klassisches Beispiel den Fall, dass ein neuer Mitarbeiter in die Organisation kommt. Hier werden heute noch viele Arbeiten auf der Basis von Papier erledigt. Dies hat natürlich die bekannten Effekte, dass eine Änderung des Prozesses sehr aufwendig ist (Druck bzw. Design neuer Unterlagen), Informationen nur schwer zu bekommen sind (wo ist der Laufzettel gerade?) und der Prozess an sich nicht sicher ist, d.h. niemand kann sich bis zum Schluss sicher sein, ob alle Daten wirklich richtig erfasst wurden. Wird dieser Prozess nun elektronisch absolviert, gehören die oben genannten Nachteile der Vergangenheit an. Nebenbei kann ich sehr einfach einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu dem Verfahren installieren. So könnte das elektronische Formular eine Schaltfläche enthalten, wo der Bediener dieses bewerten und Vorschläge machen kann.

Ein anderes Thema ist die Projektverwaltung. Es geht dabei nicht um die Verwaltung des Projektes an sich, obwohl auch dies natürlich sinnvoll ist. Es geht eher darum, herauszufinden, was welche Projekte gemeinsam haben. Damit wiederum wird es möglich, Projektschablonen zu entwickeln, welche die eigentlichen Projektzeiten enorm verkürzen können. Hier muss natürlich das Wissen aus allen beteiligten Projektbereichen einfließen. Etwas, was auf dem analogen Weg eigentlich nicht möglich ist.

Oder denken Sie an das Thema „Vermeiden von E-Mails“. Dies ist relativ einfach, durch die Verwendung von Arbeitslisten zu realisieren, welche wiederum nur täglich oder in noch größeren Abständen E-Mails über deren Status schicken. Durch eine intelligente Ablage von Wissen wiederum, reduziert sich ebenso das Aufkommen von E-Mails. Viele interne Rückfragen dazu können sich gespart werden.

Natürlich gibt es noch viele andere Beispiele, gerne stelle ich Ihnen diese auch vor. Stichwort wäre z.B. die Thematik Social Intranet, aber dies würde den Rahmen hier sprengen.

Wie anfangen?

Wichtig ist dabei, diese Form der Zusammenarbeit ist keine Frage, welches Werkzeug Sie verwenden, dies ist eine Frage der Kultur. Im obigen Beispiel des Laufzettels für einen neuen Mitarbeiter, wird z.B. schneller sichtbar, wenn immer an der gleichen Stelle Fehler auftreten. Für Vorgesetzte bedeutet dies natürlich auch eine neue Form der Führung. Fehler müssen zugelassen werden und Hierarchiegrenzen lösen sich unter Umständen auf, z.B. beim Wissensmanagement. Dieser, auf den ersten Blick eher nachteilige Aspekt, ist aber auch eine Chance. Mitarbeiter werden für Ihr Wissen respektiert und motivieren dadurch wieder andere.

Versuchen sie nicht, solche Mechanismen in der Organisation mit einem großen Schlag einzuführen, das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu keinem Erfolg führen. Fangen Sie mit einem kleinen Projekt an. Binden Sie die Leitungsebene ein. Benennen Sie Multiplikatoren und bilden Sie eine Fokusgruppe. Entwickeln Sie Metriken, wie Sie Erfolg messen können. Fangen Sie an!

Wie kann ich Sie unterstützen?

Ich begleite Sie, zusammen mit kompetenten Kollegen bei Bedarf, die ganze Zeit in Ihrem Projekt. Dies beginnt bei der Vorbereitungsphase und damit einhergehend bei der Vorstellung des Projektes bei den Verantwortlichen. Ich unterstütze Sie in der Überzeugungsarbeit und biete Workshops zur Entscheidungsfindung an. Ebenso kann ich Sie in der Auswahl des geeigneten Werkzeuges beraten. Natürlich stehe ich Ihnen auch während des Projektes bei und helfen Ihnen bei der Auswertung und dem Betrieb.

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Nico Thiemer

Neuer Workshop: Erstellen einer Informationsarchitektur für SharePoint

Viele SharePoint Projekte sind sehr erfolgversprechend gestartet und konnten dann leider die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Warum ist das so? Sicher lag es nicht an der Technik. Diese ist zwar sehr komplex, läßt sich aber trainieren und damit beherrschen. Zudem ist diese heute über Office 365 einfach verfügbar, kostspielige Installationen fallen damit weg.

Was schwieriger ist, ist die Verwaltung von Wissen und Informationen zu planen und zu organisieren. Um eine neue Kultur der Arbeit zu etablierten, ist eine saubere Informationsarchitektur die wichtigste Voraussetzung. Gerade dies stellt aber viele vor ein Problem. Verwunderlich ist dies nicht, war dies doch bisher keine Kernaufgabe der IT. Dass man sich als berufliche Perspektive die IT und nicht Organisationsdesign ausgesucht hat, hat ja Gründe. Dabei sind 80% eines SharePoint Projektes aber genau das: Planung, welche von der Technik als solche unabhängig sind.

Um Sie bei der erfolgreichen Einführung von SharePoint zu unterstützen, habe ich einen Workshop über drei Tage entwickelt, welcher die Technik weitgehend außen vor lässt und sich mit dem Thema der Informationsarchitektur beschäftigt. Sie lernen, wie Sie für eine SharePoint Installation die Informationsarchitektur erfolgreich planen und umsetzen können. Dabei orientieren wir uns an einer Beispielfirma und Installation. Etliche Workshops am „lebenden Objekt“ runden das Ganze ab und helfen das gelernte in die Praxis umzusetzen.

Damit der Workshop nicht zu theoretisch wird, habe ich diesen zweigeteilt. Am ersten Tag vermittle ich Ihnen die Fähigkeiten, Anforderungen und Wünsche in einer Organisation aufzunehmen und zu strukturieren. Die nächsten beiden Tage finden eine Woche später statt und dienen dazu, das erlernte und erfasste in einer SharePoint Installation abzubilden. Hier kann gezielt auf Ihre Organisation eingegangen werden.

Am Ende des Workshops sind Sie in der Lage, SharePoint effektiv einzusetzen und auch weitere Schritte zu planen. Natürlich erhalten Sie auch ein Zertifikat. Für eine Kursagenda und Anmeldung fragen Sie mich hier.

Der Workshop wird in Dresden durchgeführt, natürlich ist auch eine Schulung bei Ihnen vor Ort möglich, dann punktgenau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten. Ebenso ist es möglich, dass ich eine schon bestehe SharePoint Installation einer Analyse unterwerfe.

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