Ich bin 10 Jahre Microsoft Certified Trainer :)

Wie die Zeit vergeht. Kürzlich erhielt ich eine E-Mail von Microsoft, dass ich einen Award erhalte, da ich schon 10 Jahre Microsoft Certified Trainer (MCT) bin. Das musste ich selber erst einmal prüfen und siehe da, es ist so 🙂 Auch wenn die Entwicklung der Zertifizierung einige merkwürdige Wege gegangen ist, bin ich froh diese zu haben. Und die Kurse werden auch immer besser. Die aktuellen SharePoint MOC Kurse sind nicht schlecht, ich freue mich, wenn ich diese geben kann. Und unter dem Blättchen mit der Bestätigung ist sogar schon die Unterschrift von Satya Nadella:)

10 Jahre  MCT

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Nico Thiemer

Digitale Zusammenarbeit, was ist das eigentlich?

Da ich immer wieder gefragt werde, was ich denn nun genau unter Digitale Zusammenarbeit verstehe, habe ich dazu diesen Blogbeitrag geschrieben. Ich hoffe, er animiert zum Nachdenken, über Kommentare freue ich mich natürlich immer.

Begriffsbestimmung

Social Enterprise, Social Collaboration, Web 2.0 im Unternehmen – Was für Schlagworte! Viele sprechen davon, doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Wortungetümen? Um dies zu erklären, ist ein kleiner Ausflug in die Geschichte ganz interessant.
Als das Internet etwa seit Mitte der 1990er Jahre populär wurde, war der Inhalt für die Benutzer der Webseiten sehr statisch. Sie hatten keine oder nur sehr wenige Möglichkeiten, deren Inhalt zu verändern. Dies änderte sich Mitte der 2000er Jahre, als es mit dem Internet der 2. Generation (daher Web 2.0) möglich wurde, dass Benutzer selbst Inhalte auf Seiten erstellen konnten. Die Benutzer konnten selbst Autoren werden und sich gleichzeitig an der Arbeit der anderen partizipieren. Die wohl erfolgreichste und bekannteste dieser Websites ist facebook.com. Das interessante an facebook.com ist, dass Milliarden von Menschen bereit sind, Informationen und Wissen zu teilen, interessanterweise ganz ohne Gegenwert. Sie werden nur davon angetrieben, andere an ihrem Leben teilhaben zu lassen und am anderen zu partizipieren.
Die oben genannten Schlagworte umschreiben nun den Versuch, diese Mechanismen, welche privat hervorragend funktionieren, für den Firmenalltag zu adaptieren. Warum eigentlich? Was soll das bringen?

Was nützt Ihnen das?

In jeder Organisation wird Arbeit doppelt oder sogar mehrfach verrichtet. Dies geschieht in den allermeisten Fällen ungewollt, hervorgerufen dadurch, dass einfach nicht bekannt ist, woran andere in der Organisation gerade arbeiten. Dies geschieht, weil Zusammenarbeit ab einer gewissen Größe einfach intransparent wird. Dies ist ein völlig natürlicher und sogar notwendiger Vorgang. Niemand kann alle Fäden in der Hand halten, also delegiert man Arbeit. Wenn jetzt der Delegierte wiederum delegiert, habe ich schon zwei Ebenen, die ich überblicken müsste. Da dies eben nicht ohne weiteres geht, setzt eine digitale Zusammenarbeit (noch so ein Wort), genau an dieser Stelle an, denn darum geht es im Wesentlichen: Den Überblick zu behalten und Vorgänge transparent zu gestalten. Damit wiederum haben Sie nun die Möglichkeit, eine höhere Produktivität durch mehr Wissensaustausch und schnellere Ideenfindung zu realisieren.

Praktische Beispiele

Wie könnte so etwas jetzt praktisch aussehen? Sicher bringt das Hochladen von Bildern und deren Kommentierung niemanden in einer Organisation wirklich weiter. Nehmen wir also als klassisches Beispiel den Fall, dass ein neuer Mitarbeiter in die Organisation kommt. Hier werden heute noch viele Arbeiten auf der Basis von Papier erledigt. Dies hat natürlich die bekannten Effekte, dass eine Änderung des Prozesses sehr aufwendig ist (Druck bzw. Design neuer Unterlagen), Informationen nur schwer zu bekommen sind (wo ist der Laufzettel gerade?) und der Prozess an sich nicht sicher ist, d.h. niemand kann sich bis zum Schluss sicher sein, ob alle Daten wirklich richtig erfasst wurden. Wird dieser Prozess nun elektronisch absolviert, gehören die oben genannten Nachteile der Vergangenheit an. Nebenbei kann ich sehr einfach einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu dem Verfahren installieren. So könnte das elektronische Formular eine Schaltfläche enthalten, wo der Bediener dieses bewerten und Vorschläge machen kann.

Ein anderes Thema ist die Projektverwaltung. Es geht dabei nicht um die Verwaltung des Projektes an sich, obwohl auch dies natürlich sinnvoll ist. Es geht eher darum, herauszufinden, was welche Projekte gemeinsam haben. Damit wiederum wird es möglich, Projektschablonen zu entwickeln, welche die eigentlichen Projektzeiten enorm verkürzen können. Hier muss natürlich das Wissen aus allen beteiligten Projektbereichen einfließen. Etwas, was auf dem analogen Weg eigentlich nicht möglich ist.

Oder denken Sie an das Thema „Vermeiden von E-Mails“. Dies ist relativ einfach, durch die Verwendung von Arbeitslisten zu realisieren, welche wiederum nur täglich oder in noch größeren Abständen E-Mails über deren Status schicken. Durch eine intelligente Ablage von Wissen wiederum, reduziert sich ebenso das Aufkommen von E-Mails. Viele interne Rückfragen dazu können sich gespart werden.

Natürlich gibt es noch viele andere Beispiele, gerne stelle ich Ihnen diese auch vor. Stichwort wäre z.B. die Thematik Social Intranet, aber dies würde den Rahmen hier sprengen.

Wie anfangen?

Wichtig ist dabei, diese Form der Zusammenarbeit ist keine Frage, welches Werkzeug Sie verwenden, dies ist eine Frage der Kultur. Im obigen Beispiel des Laufzettels für einen neuen Mitarbeiter, wird z.B. schneller sichtbar, wenn immer an der gleichen Stelle Fehler auftreten. Für Vorgesetzte bedeutet dies natürlich auch eine neue Form der Führung. Fehler müssen zugelassen werden und Hierarchiegrenzen lösen sich unter Umständen auf, z.B. beim Wissensmanagement. Dieser, auf den ersten Blick eher nachteilige Aspekt, ist aber auch eine Chance. Mitarbeiter werden für Ihr Wissen respektiert und motivieren dadurch wieder andere.

Versuchen sie nicht, solche Mechanismen in der Organisation mit einem großen Schlag einzuführen, das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu keinem Erfolg führen. Fangen Sie mit einem kleinen Projekt an. Binden Sie die Leitungsebene ein. Benennen Sie Multiplikatoren und bilden Sie eine Fokusgruppe. Entwickeln Sie Metriken, wie Sie Erfolg messen können. Fangen Sie an!

Wie kann ich Sie unterstützen?

Ich begleite Sie, zusammen mit kompetenten Kollegen bei Bedarf, die ganze Zeit in Ihrem Projekt. Dies beginnt bei der Vorbereitungsphase und damit einhergehend bei der Vorstellung des Projektes bei den Verantwortlichen. Ich unterstütze Sie in der Überzeugungsarbeit und biete Workshops zur Entscheidungsfindung an. Ebenso kann ich Sie in der Auswahl des geeigneten Werkzeuges beraten. Natürlich stehe ich Ihnen auch während des Projektes bei und helfen Ihnen bei der Auswertung und dem Betrieb.

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Nico Thiemer

Internetfreigabe über Handy bei Windows 8.1 – Blue Screen mit Fehler driver_irql_not_less_or_equal (netwsw00.sys)

Seit einer Woche habe ich auf meinem Laptop Windows 8.1 (ja, ja hat zu lange gedauert :). Gestern nun war ich zum ersten Mal damit in einem Hotel und wollte die Internetfreigabe meines Lumia 925 nutzen. Den Hotspot einrichten hat auch wunderbar funktioniert, was auch nicht anders zu erwarten war. Als nach ein paar Sekunden allerdings ein Bluescreen mit der Fehlermeldung driver_irql_not_less_or_equal (netwsw00.sys) erschien war ich schon irritiert. Die folgende Abbildung zeigt diesen, wenn auch nicht optimal fotografiert 🙂

WP_20140605_001

Nach einigen weiteren Tests war klar, es liegt wirklich an der Internetfreigabe. Wurde diese über das Handy aktiviert, kam unweigerlich ein paar Sekunden später der Bluescreen. Zum Glück gab es in dem Hotel auch ein Wlan, sonst hätte ich wahrscheinlich wirklich ein Problem bekommen. Eine Suche im Internet ergab dann auch schnell einen Hinweis auf das eigentliche Problem, z.B. hier http://gadgets.itwriting.com/1986-fixing-blue-screen-using-internet-connection-sharing-in-windows-phone-8.html Die Lösung ist also, in den Verbindungseigenschaften der mobilen Verbindung die FIPS Komptabilität zu aktivieren. Nur, wo findet sich diese Eigenschaften? In der Übersicht meiner Verbindungen gibt es diese nicht, in der dazugehörigen App auch nicht. Was also nun?

Eigenschaften-mobile-Verbindung

Erschwerend kommt hinzu, dass man eben nur ein paar Sekunden hat nach dem aktivieren der Verbindung, bevor der Bluescreen zuschlägt. Zum Teil habe ich nicht einmal geschafft, die App zur Verwaltung der Netzwerkeinstellungen aufzurufen. Sofern die FIPS Komptabilität nicht eingestellt ist, taucht die Verbindung zum Handy nicht einmal auf, da gibt es nur die Wlan Verbindung.

Die folgenden Schritte sollten deshalb erfolgen, bevor die mobile Verbindung hergestellt wird! Ich starte auf der Windows 8 Modern UI (ehemals Metro) und tippe netzwerk und ein. Die Suche gibt mir als Ergebnis das Netzwerk- und Freigabecenter zurück, welches ich öffne.

Suche

In diesem gibt es noch keine Verbindung, bzw. keine mobile. Stellen Sie nun die mobile Verbindung her. Jetzt müssen Sie schnell sein! Um die Eigenschaften der Verbindung aufzurufen, klicken Sie sofort wenn die Verbindung erscheint mit der linken Maustaste auf diese. Üblicherweise erhalte ich die Eigenschaften einer Einstellung mit der rechten Maustaste, diese Möglichkeit besteht hier nicht!

Netzwerk-und-Freigabecenter

Folgen Sie dann den Klickpfad, wie er unten gelb markiert ist. Die Bilder können durch anklicken vergrößert werden. Die Einstellung wird erst nach einen Neustart aktiv. Versuchen Sie unmittelbar nach dem Abschluss der Einstellung regulär neu zu starten. Ich habe es nicht geschafft, unmittelbar nach dem letzten OK stürzte der Rechner ab. Über Kommentare zu diesem Thema freue ich mich.

Status-von-WiFi

Eigenschaften-fuer-Drahtlosnetzwerk-NOKIA-Lumia-925_7315

Eigenschaften-fuer-Drahtlosnetzwerk-NOKIA-Lumia-925_7315-Erweitert

Erweiterte-Einstellungen-Fips

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Neuer Workshop: Erstellen einer Informationsarchitektur für SharePoint

Viele SharePoint Projekte sind sehr erfolgversprechend gestartet und konnten dann leider die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Warum ist das so? Sicher lag es nicht an der Technik. Diese ist zwar sehr komplex, läßt sich aber trainieren und damit beherrschen. Zudem ist diese heute über Office 365 einfach verfügbar, kostspielige Installationen fallen damit weg.

Was schwieriger ist, ist die Verwaltung von Wissen und Informationen zu planen und zu organisieren. Um eine neue Kultur der Arbeit zu etablierten, ist eine saubere Informationsarchitektur die wichtigste Voraussetzung. Gerade dies stellt aber viele vor ein Problem. Verwunderlich ist dies nicht, war dies doch bisher keine Kernaufgabe der IT. Dass man sich als berufliche Perspektive die IT und nicht Organisationsdesign ausgesucht hat, hat ja Gründe. Dabei sind 80% eines SharePoint Projektes aber genau das: Planung, welche von der Technik als solche unabhängig sind.

Um Sie bei der erfolgreichen Einführung von SharePoint zu unterstützen, habe ich einen Workshop über drei Tage entwickelt, welcher die Technik weitgehend außen vor lässt und sich mit dem Thema der Informationsarchitektur beschäftigt. Sie lernen, wie Sie für eine SharePoint Installation die Informationsarchitektur erfolgreich planen und umsetzen können. Dabei orientieren wir uns an einer Beispielfirma und Installation. Etliche Workshops am „lebenden Objekt“ runden das Ganze ab und helfen das gelernte in die Praxis umzusetzen.

Damit der Workshop nicht zu theoretisch wird, habe ich diesen zweigeteilt. Am ersten Tag vermittle ich Ihnen die Fähigkeiten, Anforderungen und Wünsche in einer Organisation aufzunehmen und zu strukturieren. Die nächsten beiden Tage finden eine Woche später statt und dienen dazu, das erlernte und erfasste in einer SharePoint Installation abzubilden. Hier kann gezielt auf Ihre Organisation eingegangen werden.

Am Ende des Workshops sind Sie in der Lage, SharePoint effektiv einzusetzen und auch weitere Schritte zu planen. Natürlich erhalten Sie auch ein Zertifikat. Für eine Kursagenda und Anmeldung fragen Sie mich hier.

Der Workshop wird in Dresden durchgeführt, natürlich ist auch eine Schulung bei Ihnen vor Ort möglich, dann punktgenau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten. Ebenso ist es möglich, dass ich eine schon bestehe SharePoint Installation einer Analyse unterwerfe.

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Der neue Design Manager in SharePoint Server 2013

Im letzten Blog erwähnte ich den neuen Design-manager in SharePoint Server 2013 Enterprise. Ich stellte dort die Behauptung auf, dass ein angepasstes Design damit viel einfacher zu realisieren sei als dies in SharePoint 2010 der Fall war. Den Beweis dafür möchte ich hier antreten. Übrigens ist der neue Design-Manager auch in Office 365 verfügbar. Dort macht das Arbeiten damit noch mehr Spaß.

Wenn man sich das erste Mal mit dem neuem Designmanager beschäftigt, ist die Verwirrung groß. Ich habe zumindest nicht sofort gewusst, was denn nun wie zu machen ist. Nach einigen Recherchen funktioniert es aber wunderbar.

Voraussetzungen

Der Gedanke hinter dem neuem Designmanager ist, ein schon vorgefertigtes xHTML Layout in SharePoint zu importieren und damit das manuelle Erstellen von Masteseiten in SharePoint Designer zu vermeiden bzw. stark zu erleichtern. Wer schon einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, im SharePoint Designer 2010 oder 2007 eine Masterdatei zu erstellen, weiß auch um die Schmerzen.

Es ist nun möglich, sich von einer Agentur ein xHTML Design erstellten zu lassen und mit diesem Template von SharePoint automatisch eine Masterdatei generieren zu lassen. Wichtig ist, es muss sich wirklich um eine xHTML Datei handeln. Für einen ordentlichen Webdesigner sollte dies kein Problem sein. Wird versucht, eine „normale“ HTML Datei zu verwenden, weißt SharePoint darauf hin und verweigert die Arbeit.

Es sind im Internet viele freie Templates verfügbar. Ich habe, zu Demonstrationszwecken, das Template Pinboard von http://www.justfreetemplates.com/web-templates/preview/3265.html heruntergeladen. Dieses Design will ich in SharePoint einsetzen und dabei die globale Navigation von SharePoint einbauen und natürlich einen Inhaltsbereich.

TemplatePinBoard

Vorbereitungen

Nachdem die .zip Datei heruntergeladen und entpackt ist, sind mehrere Schritte notwendig. Zuerst kopiere ich die verwenden Bilder aus dem Ordner images in den SharePoint Server. Dazu habe ich im Stamm der SharePoint Anwendung eine Bilderbibliothek mit dem Namen images angelegt und dort einen Ordner Pinboard. Ich navigiere im Internet Browser zu der Bibliothek und öffne diese dann im Windows Explorer. So kann ich die Dateien einfach per Drag Drop verschieben. Die verwendete CSS Datei benenne ich um in pinboard-style.css und kopiere diese auf dem SharePoint Server in die Bibliothek Style Library.

PinboardExplorer

Zum Schluss benenne ich die Datei index.html in pinboard.html um und kopiere diese, ebenfalls über den Explorer, in den Ordner _catalogs/masterpage auf dem SharePoint Server.

Pfade ändern

In der verwendeten xHTML und CSS Datei sind die Referenzen natürlich noch falsch gesetzt. Bevor die xHTML Datei in eine Masterdatei umgewandelt werden kann, müssen diese Pfade korrigiert werden. Dazu öffnen wir den SharePoint Designer 2013, verbinden uns mit der Website in die wir die Dateien kopiert haben und öffnen die HTML Datei _catalogs/masterpage/pinboard.html.

PinboardSPD

Tragen Sie dort die Verbindung zu der verwendeten CSS Datei ein. Achten Sie darauf, dass immer vom Speicherort der Masterdatei ausgegangen wird, Sie müssen also zwei Ordner nach oben.

<link rel=“stylesheet“ type=“text/css“ href=“../../Style Library/pinboard-style.css“ />

Suchen Sie anschließend alle Verknüpfungen zu Bildern und passen Sie den Pfad richtig an.

<img src=“../../images/pinboard/content_image.jpg“ alt=“content image“ />

Speichern Sie die Änderungen und schließen Sie die Datei.

Die Pfade zu den Bildern in der verwendeten CSS Datei wird SharePoint übrigens automatisch anpassen, hier ist kein Eingriff notwendig. Damit wären die Vorbereitungen abgeschlossen.

Masterpage erzeugen

Gehen Sie in eine beliebige SharePoint 2013 Website und klicken Sie auf das Radsymbol oben rechts neben ihrem Namen. Wählen Sie dann den Punkt Design-Manager.

PinboardDSLink

Klicken Sie in der linken Navigation auf den Punkt Gestaltungsvorlagen bearbeiten und dort auf den Punkt Konvertieren einer HTML-Datei in eine SharePoint-Gestaltungsvorlage.

PinboardVorlagenMasterPage

Markieren Sie die xHTML Datei und klicken Sie anschließend auf Einfügen.

PinboardKonvertieren

Wenn die Konvertierung erfolgreich war, können Sie dies sofort in der Übersicht sehen. Falls nicht, wird ein Link angeboten, die die Fehler enthält.

PinboardKonvertierenfertig

Ein Blick in den SharePoint Designer verrät, dass SharePoint jetzt automatisch eine pinboard.master erstellt hat. Diese ist jedoch für die Bearbeitung tabu! Jede Änderung wird ausschließlich in der Datei pinboard.html vorgenommen.

PinboardNeueMasterPage

SharePoint Navigation einfügen

Klicken Sie im Design-Manager auf die Datei pinboard. Sie sollte Ihnen ohne Probleme angezeigt werden. Klicken Sie oben rechts auf den Punkt Ausschnitte.

PinboardAusschnitte

Im dem sich nun öffnenden Fenster können Sie sich den Code für die benötigen Steuerelemente generieren lassen. Klicken Sie in der Menüleiste auf den Punkt Navigationsleiste oben und kopieren Sie den Code, der im Textfeld HTML Ausschnitt steht.

PinboardAusschnitteEinfuegen

Gehen Sie dann in den SharePoint Designer und öffnen Sie wieder die Datei pinboard.html. Sie können sehen, dass SharePoint viele Änderungen in der Datei vorgenommen hat, welche Sie nur ändern sollten, wenn Sie genau wissen, welche Auswirkung dies hat.

Suchen Sie den Tag <div id=“menu_items“> und fügen Sie darunter den kopierten Code ein. Löschen Sie alles, was innerhalb des <ul> Tags steht. Halten Sie die die STRG Taste gedrückt und klicken Sie auf den Link menu_items im div. Es sollte sich die Datei pinboard-style.css öffnen. Entfernen Sie die Klasse aus der Datei und speichern Sie die CSS und die xHTML Datei. Gehen Sie zum Browser und aktualisieren Sie das Fenster mit der Anzeige der Masterdatei. Was Sie sehen, ist aber nichts bzw. keine Änderung.

Damit Sie die Änderungen sehen können, müssen Sie die Datei noch veröffentlichen. Gehen Sie dazu in die Websiteeinstellungen der Website der höchsten Ebene und klicken dort auf Gestaltungsvorlagen und Seitenlayouts im Abschnitt Web-Designer-Kataloge. Suchen Sie die Datei pinboard.html und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Hauptversion veröffentlichen. Bestätigen Sie den folgenden Dialog.

PinboardHauptversion

Aktualisierten Sie die Vorschau im Browser. Die Navigation befindet sich jetzt auf der Seite, muss aber natürlich noch optisch angepasst werden.

PinboardFertig

Analog dem Vorgehen können Sie jetzt auch andere Elemente einfügen, experimentieren Sie ruhig eine Weile.

Bearbeitbaren Bereich einfügen

Den bearbeitbaren Bereich, in welchen dann die Inhaltsseite anzeigt wird, hat SharePoint schon von sich aus eingefügt. Sie finden diesen ganz am Ende der Datei mit dem Tag <div data-name=“ContentPlaceHolderMain“>. Wo Sie diesen Platzhalter letztendlich in der Datei platzieren, das bleibt Ihnen überlassen. In der Abbildung unten habe ich den Platzhalter entsprechend verschoben.

PinboardMasterBereich

Fazit: Der neue Design-Manager von SharePoint Server 2013 Enterprise ist ein mächtiges Werkzeug um anspruchsvolle Design einfach und schnell zu verwirklichen!

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Fünf nützliche Tipps für Designanpassung in SharePoint

Hier einige Tipps, welche helfen sollen, wenn man SharePoint Server ab der Version 2010 optisch anpassen möchte. Die Tipps sind primär für SharePoint Server 2010, sollten aber auch für SharePoint Server 2013 Gültigkeit haben. Dort allerdings gibt es mit dem neuem Designer Manager in der Enterprise Version eine völlig neue Möglichkeit, welche viel Arbeit erspart bzw. erleichtert. Diese Möglichkeit betrachte ich hier aber nicht.

Tipp 1: Niemals Originaldateien bearbeiten

Es gibt keinen Grund, Originaldateien zu bearbeiten. Das Arbeiten mit Originaldateien wird nicht unterstützt und kann im Fall eines Upgrade zu bösen Fehlern führen. Erstelle immer eine Kopie der Datei und arbeite mit dieser. CSS Anpassungen, welche schon vorhandene Klassen überschreiben, werden in eigene CSS Dateien ausgelagert. Diese CSS Dateien werden dann entsprechend eingebunden. Aus verschiedenen Gründen sollten die CSS Dateien sich immer im Ordner

SPUrl:~sitecollection/Style Library

Tipp 2: Die richtige CSS Datei finden

SharePoint verwendet mehrere CSS Dateien, welche sich u.U. untereinander ergänzen oder auch nur in ganz bestimmten Konstellationen genutzt werden. Die Tabelle unten zeigt die wichtigsten Dateien und deren Speicherorte. Der Name lässt auch darauf schließen, wann die Datei verwendet wird. Natürlich dient diese Information nur zum Ansehen, nicht zum Bearbeiten der Dateien.

Dateiname Speicherort (C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14)
Search.css TEMPLATE\LAYOUTS\{Gebietsschema-ID}\STYLES\Themable\Search.css
Wiki.css TEMPLATE\LAYOUTS\{Gebietsschema-ID}\STYLES\Themable\Wiki.css
Corev4.css TEMPLATE\LAYOUTS\{Gebietsschema-ID}\STYLES\Themable\Corev4.css
Controls.css /Style Library/{Sprache-Kultur}/Themable/Core Styles/Controls.css
Page-Layouts-21.css /Style Library/{Sprache-Kultur}/Themable/Core Styles/Page-Layouts-21.css
Nightandday.css /Style Library/{Sprache-Kultur}/Themable/Core Styles/Nighandday.css

{Sprache-Kultur} ist ein Platzhalter für Sprache und Kultur, z. B. de-de. {Gebietsschema-ID} ist ein weiterer Platzhalter für die Gebietsschema-ID, z. B. ist 1031 die Gebietsschema-ID für Deutsch-Deutschland, 1033 für Englisch-US.

Tipp 3: CSS Dateien in Masterpages einbinden

Mit der Variable SPUrl:~sitecollection hat man einen Verweis auf die aktuelle Websitesammlung. Dies ist besonders praktisch, wenn man an vielen Stellen gleichzeitig arbeitet. Es reduziert die Wahrscheinlichkeit von Fehlern drastisch. In meinem Beispiel binde ich die Datei custom.css ein. Da diese Anpassungen enthält, welche SharePoint interne CSS Klassen überschreiben, muss meine CSS nach der core4.css geladen werden. Eingebunden wird die Datei in den Header der Masterpage.

Bild

Tipp 4: Die richtige Masterdatei finden

Ähnlich wie CSS Dateien gibt es abgestimmte Masterseiten. Die Tabelle unten zeigt, welche Masterpage für welchen Einsatz verwendet wird. Demensprechend sollten dann auch die eigenen Masterpages abgeleitet werden. Am häufigsten werden dies wohl die minimal.master und nightandday.master sein.

Name der Masterdatei Beschreibung Nutzung in SharePoint
v4.master Wird für Inhalts- und Administrationsseiten benutzt. Nicht geeignet für Seiten auf Basis der Veröffentlichungsinfrastruktur. Team Sites Homepage, Listen – und Bibliotheken Seiten, Seite für die Websiteeinstellungen
minimal.master Masterpage, welche die minimalsten Anforderungen enthält, die eine Masterpage benötigt um in SharePoint zu arbeiten. Suchcenter
nightandday.master Für Seiten, welche die Veröffentlichungsinfrastruktur von SharePoint Server nutzen. Alle Seiten mit Veröffentlichungsinfrastruktur.
default.master Nur für Sites genutzt, welche noch im SharePoint 2007 Modul laufen und nicht auf SharePoint migriert wurden. SharePoint 2007 Sites vor dem visual upgrade.

Tipp 5: Die richtige CSS Klassen finden

In SharePoint mit seiner großen Anzahl an verwendeten CSS Klassen ist es nicht ganz einfach die richtige zu finden. Verschiedene Wege führen hier zum Ziel.

Nachschlagen

Die Microsoft MVP Heather Solomon hat auf ihrer Website viele Klassen zusammengetragen und erläutert. Sehr wichtig und sehr interessant: http://sharepointexperience.com/csschart/csschart.html

Selber finden mit Microsoft Explorer Bordmitteln

Am einfachsten lassen sich eine bzw. mehrere verwendete CSS Klassen finden, indem mithilfe der integrierten Microsoft Internet Explorer Entwicklertools diese gesucht werden. Dazu ruft man die gewünschte SharePoint Seite auf und drückt dann auf F12. Im sich öffnenden Fenster klickt man auf das Pfeil Symbol – Element auswählen und markiert dann den gewünschten Bereich. In den Entwicklertools werden dann die entsprechenden Klassen im rechten Fenster angezeigt. Wer möchte, kann dort auch direkt manipulieren, um eine spätere Auswirkung zu testen.

IE Tools

Arbeiten im SharePoint Designer

Im SharePoint Designer ist es möglich, einen Code Hyperlink zu klicken, wobei sich, sofern die Klasse vergeben ist, die Datei in der sich diese Klasse befindet, öffnet. Immer daran denken, wenn es sich um eine SharePoint interne Datei handelt, diese nicht editieren. Um den Link zu folgen auf diesen zeigen, die Shifetaste gedrück halten und klicken.

SPD

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Nokia Lumia 925 – Headset Ausgang ist nur auf einer Seite hörbar

Ich bin ja stolzer Besitzer eines Lumia 925 was für mich, entgegen allen Unkenrufen, ein hervorragendes Smartphone ist. Nichtsdestotrotz hat dieses aber immer wieder mal einige Macken, wie das nun mal mit solchen Geräten üblich ist. Gestern hatte ich allerdings etwas, für meine Begriffe, schon exotisches.

Wenn ich mein Headset angesteckt habe, war der Ton nur auf einer Seite zu hören. Die andere Seite blieb komplett stumm. Klarer Fall von Kabelbruch denkt man sich und tauscht das Headset. Aber welch Überraschung, hier war das gleiche Verhalten. Der Versuch, in den Tiefen der Einstellung so etwas wie Balance zu finden, war nicht erfolgreich. Ebenso der Versuch, mit Druckluft den Anschluss auszublasen. Auch die Suche in Google Bing brachte keine Ergebnisse.

Als erfahrener Lumia Anwender bleibt dann nur eins: Ein Softreset durch längeres gleichzeitiges Drücken der Laut-Leise Wippe und des Startknopfs. Und siehe da, nach dem Neustart geht das Headset wieder wunderbar. Eine Welt voller Zeichen und Wunder 🙂

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SharePoint Server: Name der Suchanwendung zu lang

Letzte Woche hat es mir auf einem Testsystem mit SharePoint Server 2013 Enterprise die Indexierungskomponente zerstört. Grund dafür war scheinbar die Installation des Service Pack 1. Zumindest war nach der Installation der Index korrupt. Da es sich um ein Demosystem handelt, habe ich nicht lange gezögert und eine neue Dienstanwendung für die Suche erstellt. Benannt habe ich die Anwendung Search Service Application 1 nach SP 1.

Dabei bin ich über das Browser Interface gegangen und nicht über PowerShell. Ein eher negativer Effekt dieses Vorgehen ist, das die Datenbanken einen automatischen Namen erhalten. Um eine Datenbank sicher zu unterscheiden, erhalten diese als Bestandteil ihres Namens eine UID. Ein typischer Datenbankname kann dann so aussehen:

Search_Service_Application_nach_SP1_AnalyticsReportingStoreDB_59787992d9964632b8b90f34e0017dc5

Eine Neuindizierung hat auch tadellos gestartet, allerdings tauchten im Index keine Einträge auf. Dieser blieb leer. Das hat mich dann etwas gewundert, zumal die übliche Abhilfe, Index zurücksetzten, keinen Erfolg brachte. Als nächstes habe ich mir dann das SharePoint Log angeschaut und fand den folgenden Fehler:

mssearch.exe (0x1594)                                0x20ECSharePoint Server                          Database                           fa45       High                   System.ArgumentException: Die Wertlänge des Schlüssels ‚application name‘ überschreitet dessen Grenzwert ‚128‘.     bei System.Data.SqlClient.SqlConnectionString..

Das war schon merkwürdig, hat doch die Datenbank oben 93 Zeichen, wobei dies der längste Datenbankname war. Wahrscheinlich werden dem Aufruf aber noch Präfixe mitgeliefert, was dann die Länge von 128 Zeichen überschreitet. Mir erschien das eher unwahrscheinlich, aber Versuch macht klug.

Ich legte also eine neue Suchanwendung an, diesmal mit einem kurzen Namen und siehe da, alles funktionierte wunderbar. Also besser bei Dienstanwendungen einen kurzen, prägnanten Namen wählen als einen Roman schreiben 🙂

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Nico Thiemer

Was ich so mache, wenn ich keinen Blog schreibe

Hallo!

Schön das das Du Dir ein paar Minuten nimmst meinen ersten Blog hier zu lesen!

Was mache ich beruflich?

Mein Name ist Nico Thiemer, ich arbeite als Senior SharePoint Berater bei datafino aus Dresden bzw. bei GABO in München. Was heißt das eigentlich, SharePoint Berater? Da gibt es doch so viele… Nun, ich beschäftige mich mit dem Thema SharePoint seit über zehn Jahren, seit 2002. Etwas seit 2004 beschäftige ich mich im beruflichen Alltag ausschließlich damit. Davor waren meine Themen vor allem Microsoft Exchange und Anpassungen des Active Directory. Gelernt habe ich allerdings zwei Handwerksberufe, Koch und Tischler. Das hilft mir heute noch beim Modellieren von Prozessen. Schließlich setzen beide Berufe eine gewisse Kreativität voraus. Um diese auszuleben, habe ich auch zum Thema SharePoint ein Buch geschrieben, was natürlich nicht mehr aktuell ist.

Ich berate heute relativ wenig Technik, primär arbeite ich daran, Organisationen zu befähigen sich selbst zu entfalten. Dabei ist die Grundlage eine offene, konsistente und flexible Kommunikation. Microsoft hat vor kurzem das „Manifest für ein neues Arbeiten veröffentlicht. Es beschreibt wie eine neue, digitale Form der Zusammenarbeit aussehen kann. Es ist dies in erster Linie keine technische Herausforderung, es ist eine kulturelle. Es geht dabei um nichts weniger, als eine Kultur zu ändern, um einen Paradigmenwechsel sogar. Denn jede menschliche Tätigkeit ist Kultur. Eine Änderung fester Muster, welche ja auch alle einem bestimmten Zweck haben, ist für eine Organisation das schwerste überhaupt.

Dazu braucht es Respekt, aber keine Angst. Zusammen mit Dir entwickle ich Szenarien, wie der Schwung eines Startups in ein Großunternehmen kommt. Wie entwickeln zusammen Kommunikationsräume und Strategien. Natürlich betreue ich Dich auch, zusammen mit dem Team von GABO, während der Umsetzung.

Wenn Du mich treffen möchtest, da gibt es viele Möglichkeiten. Ich betreue zusammen mit Mitstreitern die SharePoint UserGroups in Dresden und Chemnitz. Bei XING finden sich auch die entsprechenden Gruppen für Dresden/Chemnitz. Komm doch einmal vorbei.

Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich viel reise. Vielleicht bin auch einmal in Deiner Nähe. Wenn Du mich treffen möchtest auf ein Glas oder Tasse, dann rufe die Nummer +49 89 785 90 0 an bzw. schreibe an Nico.Thiemer(ät)datafino.de.

Du findest auch weitere Blogbeiträge von mir auf dem Blog von datafino.

Der private Mensch

Ich habe einen Sohn (16), bin ledig und lebe in „wilder Ehe“ seit Jahren mit meiner Freundin zusammen in Chemnitz. Wenn ich die Zeit finde, wandere ich sehr gern oder versuche mich am Bergsteigen. Dabei gehe ich meiner großen Leidenschaft nach, der Geologie. Wenn immer sich die Möglichkeit ergibt, sammle ich Fossilien und Mineralien. Das ist das praktische an meinen Beruf, man kommt viel herum und hat immer wieder Gelegenheit dazu.

Lust auf eine 64 km Wanderung? Von Chemnitz zur höchsten Erhebung des Erzgebirges, dem Fichtelberg. Infos gibt es hier: Fichtelbergmarsch