Webparts verbinden – Eine Anleitung

Auf ganz besonderen Wunsch mehrere SharePoint Anwender möchte ich noch einmal das Thema Webparts verbinden erläutern. Das Wissen darum, was ein Webpart ist, setze ich voraus.

Unter der Verbindung von Webparts ist zu verstehen, dass ein Webpart (Sender) Daten an einen anderen Webpart (Empfänger) sendet. Der empfangende Webpart ändert dann seine Ansicht. Sie können damit quasi Daten filtern und Ansichten dynamisch erstellen. Wichtig ist, dass beide Webparts einen gemeinsamen Schlüssel haben d.h. in mindestens einer Spalte in jeden Webpart müssen identische Werte stehen. Sie könne die Verbindung auch kaskadieren, also mehrere Webparts miteinander filtern. Allerdings bleibt es immer 1:1, d.h. ein Webpart kann immer nur einen Webpart filtern oder eine Filterung empfangen. Natürlich kann er das auch gleichzeitig.

Im folgenden Beispiel werde ich eine Kontaktliste mit einer Dokumentbibliothek, in welcher Kundendokumente liegen, verbinden. So wird es möglich, ein Mini CRM aufzubauen und Kunden sowie deren Dokumente zu pflegen. In der Spalte Kunde der Dokumentbibliothek steht dazu der Name des Kunden. In der Spalte Nachname in der Kundenliste taucht dieser wieder auf. Dazu habe ich in der Dokumentenbibliothek eine Lookup Spalte eingefügt. Die folgende Abbildung zeigt die Webparts der Listen bevor diese verbunden wurden.

Verbindung konfigurieren

Wo Sie die Verbindung konfigurieren, ob Sie dies auf dem Sender oder Empfänger machen, spielt keine Rolle. Es ist in beiden möglich. Beim folgenden Beispiel konfiguriere ich den Sender Webpart. Bearbeiten Sie dazu die Seite und klicken Sie auf das Webpartmenü des Senderwebparts.

Klicken Sie danach noch einmal auf das Menü, denn es hat jetzt einen neuen Eintrag. Klicken Sie auf Verbindungen => Datenreihe senden an => [Name des Ziel Webparts]. Ihnen werden alle Webparts angeboten, welche eine Filterung akzeptieren. Beachten Sie dabei, dass dies nicht bei jedem Webpart der Fall ist.

Es erscheint ein Dialog, in welchem Sie aufgefordert werden, die Verbindung zu konfigurieren. Achtung: Dafür müssen Sie Popups auf der Site erlauben. Wenn nicht passiert, prüfen Sie Ihren Popup Blocker. Klicken Sie in das DropDown und wählen Sie die Einstellung Filterwerte abrufen von und anschließend auf die Schaltfläche Konfigurieren.


Wählen Sie die beiden Spalten aus, welche die identischen Daten enthalten und klicken Sie auf Fertig stellen. Dabei ist Anbieterfeldname der Sender Webpart, Consumerfeldname der Empfänger.

Im Senderwebpart wird jetzt am Anfang eine neue Spalte eingefügt, mit der Sie dann einen Datensatz auswählen können. Wird kein Datensatz ausgewählt, werden im Empfängerwebpart alle Datensätze angezeigt. Wenn Sie einen Datensatz im Senderwebpart wählen, wird der entsprechende Datensatz im Empfängerwebpart angezeigt. Die folgende Abbildung zeigt die nun verbundenen Webparts nach dem speichern.

Verbindung lösen

Wenn Sie die Verbindung wieder lösen möchten, z.B. weil Sie sich für Microsoft CRM entschieden haben, klicken Sie wieder auf Bearbeiten und wählen wieder bearbeiten im Webpartmenü eines der verbundenen Webparts. Gehen Sie zum Assistenten auch den gleichen Weg wie oben. Dieser hat jetzt eine Schaltfläche Verbindung entfernen. Wenn Sie auf diese klicken, ist die Verbindung wieder gelöst.

Ändern der Ansicht eines Webparts

Wenn Sie in einem Webpart die ihm zugeordnete Ansicht ändern, erhalten Sie den folgenden Dialog.

Was dieser bedeutet, wird jetzt klar. Wenn die neue Ansicht nicht die Spalten zur Filterung enthält, geht dies in die Brüche.

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Arbeiten mit der Vorlage Video in Office 365

Kürzlich hat Microsoft die neue Vorlage Video in Office 365 angekündigt. Dieses habe ich mir nun einmal angeschaut. Diese Artikel gibt über die Bedienung und Anwendung einen Überblick, abseits vom Marketing. Sämtliche Funktionen, welche das Portal kann, unterstützt auch SharePoint Server 2013. Dieser spielt allerdings Videos nativ über HTML 5 ab, das Portal benutzt dazu Flash. Interessant ist auch, die gesamten Metadaten der Videos werden indiziert und tauchen auch in der Suche auf.

Das Portal kann aus den Apps gestartet werden, welche sich seit kurzem oben links in der Ecke verbergen.

Begrüßt wird man nach einer Weile mit einem hübschen Bild und einer aufgeräumten Oberfläche. Im Hintergrund wird eine Websitesammlung erstellt, diese wird aber nicht die letzte sein. Hier zeigt sich schon etwas, was immer wieder kommen wird: Man braucht z.T. einfach ein wenig Geduld bei der ganzen Sache.

Videos werden im Portal in Kanälen organisiert, so wie man es auch von anderen Plattformen kennt. Die Verwaltung der eigentlichen Videodateien erfolgt im Azure Media Services, wofür keine weiteren Kosten anfallen. Das ist doch mal was! Ich habe das Portal mit einem MP4 Video getestet, welches ich vorher mit meinen Lumia 925 aufgenommen habe. Eine Bearbeitung, gleich welcher Art, fand nicht statt.

Nach dem Einrichten habe ich zuerst auf Einstellungen verwalten geklickt und mir die Rechte angeschaut.

Verwaltung:

Eine Möglichkeit, die Videos für anonymen Zugriff bereit zu stellen, habe ich bisher noch nicht gefunden. Wobei solche eine Lösung meistens eh im internen Bereich eingesetzt wird. Praktisch sind Videos für Schulungen oder Produktpräsentationen.

Kanäle verwalten

Wenn das Portal erstellt ist, ist schon ein Kanal vorhanden. Dieser enthält weder ein Video, noch ist dieser sonst wie angepasst.

Um einen neuen, eigenen Kanal zu erstellen, klicken Sie oben rechts auf neuer Kanal. Sie können dann einen Namen vergeben und eine Farbe für diesen Kanal auswählen. Bilder legen Sie später fest.

Nach dem erstellen, auch dies dauert eine Weile, können Sie ihr erstes Video hochladen. Dies geht einfach per Drag & Drop und dauert eine Weile, meine Datei war ca. 20 MB groß.

 

 

 

Upps, welch Überraschung! Nach dem Hochladen erhielt ich eine Fehlermeldung, dass die Datei nicht gefunden werden konnte. Allerdings war diese dann doch vorhanden. Sehr merkwürdig. Dieses Verhalten war bei allen Dateien in weiteren Tests gleich!

Die hochgeladene Datei kann allerdings noch nicht abgespielt werden, sondern sie wird zuerst konvertiert in ein Format für den Flash Player. Sie ahnen es, auch dies dauert eine ganze Weile. Die Abbildung unten zeigt ein Video, welches konvertiert und ein Video welches schon fertig ist.

Wird auf ein fertig konvertiertes Video geklickt, wird dieses sofort im Browser über Flash abgespielt.

Konnte man am Anfang, noch nach dem Erstellen des Kanals direkt in diesen ein Video hochladen, ist dies jetzt nur noch durch einen Link am rechten oberen Rand möglich. Dort können dann auch die Einstellungen für den Kanal wieder verwaltet werden.

Jetzt bleibt nur noch übrig, neue Kanäle zu erstellen und neue Videos in diese hochladen. Ein Blick in die Office 365 Verwaltung zeigt, dass jeder Kanal eine eigene Websitesammlung zu sein scheint. Diese zeigt mir auch keinen Verbrauch von Ressourcen an. Ob die Video also vom Benutzerkontingent abgehen, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt prüfen.

Wenn Sie mit dem Portal arbeiten, lassen Sie es mich wissen. Ich bin gespannt! Der Kurzlink zu diesem Artikel ist http://wp.me/p4y7ta-4X.

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Nico Thiemer

Verwalten von Vorlagen mit SharePoint und Inhaltstypen

Das Verwalten von Dokumentvorlagen stellt für viele Organisationen ein großes Problem dar. Oft werden dafür Ordner im Dateisystem verwendet, welche natürlich in Fragen der Versionierung und Strukturierung erhebliche Probleme bereiten. Effizienter wäre da eine Verwaltung in SharePoint mit der Hilfe von Inhaltstypen. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie dabei vorgehen. Die Screenshots stammen aus einer Office 365 SharePoint Online Installation, welche auf SharePoint 2013 basiert. Das Vorgehen und auch die Klickpfade sind allerdings on-premise und auch für SharePoint 2010 identisch.

In meinem Beispiel werde ich die Vorlage für einen Vertrag verwalten, wobei natürlich dies analog für andere Inhaltstypen übertragbar ist. Die Vorlage hat den Namen Vorlage_Vertrag.dotx und wird in einer SharePoint Dokumentbibliothek mit dem Name Vorlagen verwaltet. Damit können Sie die SharePoint Versionierung und auch die Möglichkeiten für die Gruppierung nutzen, welche SharePoint Bibliotheken zur Verfügung stellt.

Weiter gibt es einen Inhaltstyp vom Typ Vertrag, welche vom Inhaltstyp Dokument erbt. Diesem Inhaltstypen wird dann die Vorlage zugewiesen. Der Inhaltstyp Vertrag enthält die folgenden Metadaten.

Metadatum Typ Beschreibung
Vertragspartner Lookup auf Kundenliste in der Website der höchsten Ebene. Aus der Kundenliste kann ein Anwender die Daten des Vertragspartners ziehen. Diese müssen also nicht doppelt gepflegt werden.
Vertragsstart Startdatum, ab dem der Vertrag gilt. Ab diesem Vertrag gilt der Vertrag.
Vertragsende Enddatum, bis dem der Vertrag gilt. Bis zu diesem Vertrag gilt der Vertrag.

Notwendig ist es dabei, den benötigten Bibliotheken die Inhaltstypen zuzuweisen. In diesem Artikel beschreibe ich, wie Sie dabei vorgehen müssen. Ich gehe davon aus, dass sowohl die Bibliothek für die Vorlagen auch als auch die für die eigentlichen Verträge schon erstellt sind. Die Bibliothek für die Verträge heißt Vertrag.

Vorlagen verwalten

Auf die Bibliothek für die Vorlagen benötigen alle Mitarbeiter Leserechte. Es bietet sich daher an, diese auf der Website der höchsten Ebene zu erstellen, da dort i.d.R. die meisten Personen zumindest Leserechte haben. Nachdem Sie die Bibliothek für die Vorlagen erstellt haben, weisen Sie diesen zuerst die Inhaltstypen zu, für die Sie später Vorlagen verwenden möchten. In unserem Fall ist dies der Inhaltstypen Vertrag. Laden Sie danach einen dotx Vorlage in die Bibliothek hoch und geben Sie dieser den Inhaltstypen Vertrag. Dies würde schon ausreichen, damit wir die Vorlage später verwenden können. Interessanter wäre es natürlich, wenn wir die Metadaten des Inhaltstyps direkt in MS Word im Dokument verwalten könnten. Öffnen Sie dazu das Dokument in der Vorlage, nachdem Sie das Dokument in die Bibliothek hochgeladen und den Inhaltstyp zugwiesen haben.

Sie sollten jetzt in Word das Dokument samt den Dokumenteninformationsbereich sehen. Sollte dies nicht eingeblendet werden, klicken Sie auf Datei => Eigenschaften.

Der Dokumenteninformationsbereich zeigt Ihnen die Metadaten an, welch dem Inhaltstyp zugeordnet sind. Sie können jetzt schon beginnen, diese in Word zu erfassen. Die Königsdisziplin wäre nun natürlich, diese Metadaten direkt im Dokument zu verwenden wie unten gezeigt.

Klicken Sie dazu im Dokument auf die Stelle, wo die Metadaten später stehen sollen. Klicken Sie dann im Menüband Einfügen auf Schnellbausteine => Dokumenteigenschaft und suchen Sie die Eigenschaft, die Sie einfügen möchten.

Wenn Sie jetzt im Dokumenteninformationsbereich ein Metadatendatum eintragen, wird dies automatisch im Dokument ergänzt und natürlich auch vice versa. Die Metadaten werden mit dem Dokument gespeichert und indiziert. Speichern Sie das Dokument, das Bereitstellen der Vorlage ist damit abgeschlossen.

Eine Vorlage einem Inhaltstyp zuordnen

Nachdem Sie die Vorlage Ihren Erfordernissen angepasst haben, gehen Sie zur Verwaltung Ihres Inhaltstypen über Websiteeinstellungen => Websiteinhaltstypen => . Klicken Sie dort auf die den Link Erweiterte Einstellungen.
Im oberen Feld der sich öffnenden Seite tragen Sie jetzt den Pfad zu der Vorlagendatei ein.

Diesen können Sie einfach extrahieren, indem Sie die Vorlage in Word öffnen. Klicken Sie auf Datei und dann auf den Speicherplatz der Datei wie unten gezeigt.

Wenn Sie den Inhaltstyp schon Ihrer finalen Bibliothek zugeordnet haben, genügt jetzt ein Klick auf Neues Dokument um die Vorlage zu öffnen. Damit sind sie fertig.

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Erstellen eines Seitenlayouts für die öffentliche Website von Office 365 – Teil 2

Im vorherigen Artikel habe ich gezeigt, wie ein Seitenlayout für die öffentliche Website von Office 365 angelegt wird. Dieser Artikel beschäftigt sich damit, wie Sie dieses optisch anpassen können.

Nachdem Sie das Layout erstellt haben, wird dieses direkt in SharePoint Designer Ordner Seitenlayouts angelegt und geöffnet. Der Quellcode eines Seitenlayouts besteht immer aus den Direktiven am Anfang und den Platzhaltern (Placeholders). Diese dienen als Container für Inhalte in SharePoint. Es ist nicht möglich etwas außerhalb der Direktiven oder der Platzhalter zu platzieren. Da wir vom Standardlayout geerbt haben, haben wir auch nur den Placeholder Main bisher in der Datei.

Dieser Placeholder ist der eigentliche Inhalt einer SharePoint Datei, also der Inhalt, den Sie auch im Browser bearbeiten können. Der Bereich des Placeholders Main ist unten gelb markiert, der Rest kommt aus der Masterpage.

Um ein wenig mehr Leben in der Datei zu bringen, können Sie einen Platzhalter für den Head einfügen und zwar unmittelbar unterhalb der Direktiven und oberhalb des Placeholder Main.

<asp:Content ContentPlaceholderID=“PlaceHolderAdditionalPageHead“ runat=“server“>

<SharePointWebControls:CssRegistration name=“<% $SPUrl:~sitecollection/Style Library/~language/Themable/Core Styles/pagelayouts15.css %>“ runat=“server“/>

        <PublishingWebControls:EditModePanel runat=“server“>

        <!– Styles for edit mode only–>

        <SharePointWebControls:CssRegistration name=“<% $SPUrl:~sitecollection/Style Library/~language/Themable/Core Styles/editmode15.css %>“

            After=“<% $SPUrl:~sitecollection/Style Library/~language/Themable/Core Styles/pagelayouts15.css %>“ runat=“server“/>

    </PublishingWebControls:EditModePanel>

</asp:Content>

Um Layout in das Design zu bringen, ergänzen Sie den Inhalt des PlaceHolderMain wie unten gezeigt. Dieser Code fügt Ihnen zwei Spalten in das Layout ein.

<asp:Content ContentPlaceholderID=“PlaceHolderMain“ runat=“server“>

<PublishingWebControls:LayoutDivContainer runat=“server“ class=“layout-col twoColumnLayout-left ms-verticalAlignTop“>

        <PublishingWebControls:LayoutDivContainer runat=“server“ class=“twoColumnLayout-left-inner“>

            <PublishingWebControls:RichHtmlField FieldName=“PublishingPageContent“ HasInitialFocus=“True“ MinimumEditHeight=“400px“ runat=“server“/>

        </PublishingWebControls:LayoutDivContainer>

    </PublishingWebControls:LayoutDivContainer>


    <PublishingWebControls:LayoutDivContainer runat=“server“ class=“layout-col twoColumnLayout-right ms-verticalAlignTop“>

        <PublishingWebControls:LayoutDivContainer runat=“server“ class=“twoColumnLayout-right-inner“>

            <PublishingWebControls:RichHtmlField FieldName=“SBWPageContent1″ HasInitialFocus=“False“ MinimumEditHeight=“400px“ runat=“server“/>

        </PublishingWebControls:LayoutDivContainer>

    </PublishingWebControls:LayoutDivContainer>

</asp:Content>

Spalten einfügen

Wie kommt jetzt aber das Datum der letzten Änderung in den Code? Dazu haben Sie am rechten Rand im SharePoint Designer den Arbeitsbereich Toolbox. Wenn Sie in diesem ganz nach unten gehen, finden Sie den Punkt Inhaltsfelder. Hier ist die Websitespalte, welche wir vorher in den Inhaltstyp eingefügt haben.

Zeigen Sie auf den Eintrag Geändert am und ziehen Sie diesen in das Fenster mit dem Code. Platzieren Sie diesen unmittelbar über dem schließenden Tag des Placeholders. Damit steht der Eintrag unten links. Wer möchte, kann dies natürlich via CSS auch ändern.

Nachdem Sie alle Änderungen vorgenommen haben, suchen Sie die Datei in dem Ordner Seitenlayouts. Mit einem Rechtsklick rufen Sie das Kontextmenü auf und wählen den Punkt Einchecken.

Im folgenden Dialog ist es wichtig, dass Sie den Punkt Hauptversion wählen. Andernfalls ist das Seitenlayout sonst nicht verfügbar für normale Benutzer.

Gehen Sie dann in den Browser und bearbeiten Sie die Webseite, die das neue Design erhalten soll. Klicken Sie im Modus Bearbeiten auf das Menüband Seite und dort auf Seitenlayouts. In den erscheinenden Dialog können Sie nun das neue Design auswählen.

Hier nun das neue Design, aber noch ohne Inhalt 🙂 Ich hoffe, diese Artikel haben Ihnen weitergeholfen und freue mich auf Kommentare. Der Kurzlink zu diesem Artikel ist http://wp.me/p4y7ta-4v.

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Nico Thiemer

Erstellen eines Seitenlayouts für die öffentliche Website von Office 365 – Teil 1

Wenn man mit der öffentlichen Website von Office 356 arbeitet, gibt es einiges zu beachten. Eine der Einschränkungen ist, dass man keine Unterwebsites erstellen kann. Daher wird auch schwer, mit mehreren Masterpages für verschiedene Seiten zu arbeiten. Wie man eine Masterpage im Browser anpasst, habe ich hier beschrieben. Was aber, wenn man nicht immer das gleiche Layout haben möchte?

Die Lösung dafür heißt Seitenlayouts. Dieser Artikel und der Folgende zeigen Ihnen, wie ein neues Seitenlayout erstellt und angewendet wird. Kurz gesagt, erstellen Sie dabei zuerst einen Inhaltstyp, in welchen Sie alle Felder definieren, die Sie in der Seite benötigen. Dies können Datumsfelder, Textboxen uvm. sein. Danach erstellen Sie eine SharePoint Inhaltsseite, in welche Sie die Felder aus dem Inhaltstyp einsetzen. Diese Seite veröffentlichen Sie als Vorlage für weitere Seiten. Eine SharePoint Inhaltsseite ist dabei immer mit einer Masterpage verbunden.

Zum Erstellen eines Seitenlayouts benötigen Sie zwingend den SharePoint Designer 2013, welchen Sie kostenfrei von Microsoft herunterladen können. Nach der Installation öffnen Sie diesen und verbinden sich zu Ihrer Website. Am linken Rand haben Sie eine Navigation, klicken Sie dort auf den Punkt Inhaltstypen und dann auf Neu => Inhaltstyp.

In dem folgenden Dialog können Sie dem Inhaltstyp einen Namen und Beschreibung geben. Wichtig ist, dass dieser von Inhaltstypen für die Veröffentlichung und vom Inhaltstyp Seite erbt. Mit anderen Einstellungen ist ein neues Seitenlayout nicht möglich. Es empfiehlt sich auch, den neuen Inhaltstyp in einer neuen, eigenen Gruppe zu verwalten.

Nach dem erstellen wird der Inhalt neu geladen. Suchen Sie den neuen Inhaltstyp und klicken Sie auf diesen.

Da wir den neuem Inhaltstyp noch eine Spalte hinzufügen möchten wann die letzte Änderung war, klicken wir auf Spalten bearbeiten. Dabei sehen Sie alle Websitespalten, die die Seite durch die Vererbung erhalten hat.

Klicken Sie
jetzt auf Neu => Vorhandene Websitespalte hinzufügen.

Sie erhalten einen Dialog, in welchem Sie die Spalte Geändert am suchen und bestätigen dies mit OK. In dieser Spalte wird später das Datum der letzten Änderung an der Webseite erfasst.

Nachdem der Inhaltstyp soweit erstellt ist, kann das neue Seitenlayout erstellt werden. Klicken Sie dazu in der linken Navigation auf den Punkt Seitenlayouts und wählen Sie dort Neu => Neues Seitenlayout.

Im folgenden Dialog sind die Label für den Text geringfügig deplatziert. Stören Sie sich nicht daran, der Dialog funktioniert trotzdem einwandfrei. Um ein neues Seitenlayout zu erstellen, müssen Sie zuerst auswählen, auf welchen Inhaltstyp dieses basieren soll. In meinen Fall ist dies der Inhaltstyp, welchen wir soeben erstellt haben.

Hinter der Variable URL-Name verbirgt sich der Name der aspx Datei, in welcher das Layout später definiert wird und das alle Seiten nutzen, die darauf basieren. Vergeben Sie auch einen aussagekräftigen Titel, da Sie später bei der Auswahl des Seitenlayouts nur diesen zur Verfügung haben.

r

Damit haben Sie das Seitenlayout erfolgreich erstellt. Der nächste Artikel wird sich damit beschäftigen, wie Sie das Layout der neuen Vorlage anpassen und es verwenden können. Vielleicht finden Sie es auch schon selber heraus 😉 Der Kurzlink zu diesem Artikel ist http://wp.me/p4y7ta-4i.

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Anpassen der Oberfläche in öffentlicher Website von Office 365

Wenn Sie mit der öffentlichen Website von Office 365 arbeiten möchte, werden Sie in der Regel auch eine optische Anpassung vornehmen wollen. Dieser Artikel gibt einige Tipps, wie Sie dies schnell und einfach erledigen können. Wer tiefer gehen will, sollte meinen Artikel über den neuen Designmanager in SharePoint 2013 lesen. Dieser steht hier in vollem Umfang zur Verfügung.

Designs anwenden

Einfacher geht es, wenn Sie ein neues Design auswählen. Ein Design legt fest, welche Farben verwendet werden, wie die Anordnung der Platzhalter sind und einiges mehr. Es gibt schon eine ganze Anzahl vorgefertigte Designs, Sie können aber auch eigene erstellen wenn Sie möchten. Um ein Design auszuwählen, wählen Sie aus dem Aktionsmenü den Punkt Erscheinungsbild ändern.

Auf der nun erscheinenden Seite klicken Sie ein Design an, welches in einer Vorschau geladen wird. Sie haben verschiedene Möglichkeiten das Design anzupassen:

  • Sie können das Hintergrundbild ändern, indem Sie ein neues Bild hochladen. Dieses wird zentriert hinter dem Text angezeigt.
  • Über Farben können Sie auswählen, welche Farben verwendet werden sollen.
  • Über dem Punk Websitelayout legen Sie fest, wie die Platzhalter verteilt sind.
  • Zum Schluss können Sie mit Schriftarten diese einstellen.

Alle Änderungen können Sie im Vorschaubild sofort sehen.

Über den Link Testen können Sie das neue Design auf Ihrer Website prüfen und bei Bedarf auch gleich übernehmen. Beachten Sie bitte, beides braucht ein wenig Zeit.

Bestandteile der Masterpage im Browser ändern

Eine weitere interessante Möglichkeit ist es, wesentliche Bestandteile der Masterpage direkt im Browser zu bearbeiten. Diese großartige Möglichkeit ist allerdings etwas versteckt. Gehen Sie auf eine beliebige Webseite und klicken Sie dort oben links auf das Menüband Website.

Neben dem Titel der Site, dem Menü und weiteren Einstellungen sind die Punkte Websiteelemente bearbeiten und Stylesheets bearbeiten interessant. Bei einem Klick auf Websiteelemente bearbeiten wird es möglich, sowohl die Kopf- als auch die Fußzeile im Browser zu bearbeiten. Dies erfolgt wie bei jeder anderen Website auch.

Über den Link Stylesheets bearbeiten ist auch möglich, die verwendeten Stylesheets direkt im Browser anzupassen. Das ist praktisch, muss man doch nicht den SharePoint Designer öffnen.

 

Wer möchte, kann mit den oben genannten Methoden lange experimentieren, mir persönlich hat es viel Spaß gemacht. Wenn Sie auch mit der öffentlichen Website von Office 365 arbeiten, lassen Sie es mich doch wissen.

Der Kurzlink zu diesem Beitrag ist http://wp.me/p4y7ta-45.

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Der neue Design Manager in SharePoint Server 2013

Im letzten Blog erwähnte ich den neuen Design-manager in SharePoint Server 2013 Enterprise. Ich stellte dort die Behauptung auf, dass ein angepasstes Design damit viel einfacher zu realisieren sei als dies in SharePoint 2010 der Fall war. Den Beweis dafür möchte ich hier antreten. Übrigens ist der neue Design-Manager auch in Office 365 verfügbar. Dort macht das Arbeiten damit noch mehr Spaß.

Wenn man sich das erste Mal mit dem neuem Designmanager beschäftigt, ist die Verwirrung groß. Ich habe zumindest nicht sofort gewusst, was denn nun wie zu machen ist. Nach einigen Recherchen funktioniert es aber wunderbar.

Voraussetzungen

Der Gedanke hinter dem neuem Designmanager ist, ein schon vorgefertigtes xHTML Layout in SharePoint zu importieren und damit das manuelle Erstellen von Masteseiten in SharePoint Designer zu vermeiden bzw. stark zu erleichtern. Wer schon einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, im SharePoint Designer 2010 oder 2007 eine Masterdatei zu erstellen, weiß auch um die Schmerzen.

Es ist nun möglich, sich von einer Agentur ein xHTML Design erstellten zu lassen und mit diesem Template von SharePoint automatisch eine Masterdatei generieren zu lassen. Wichtig ist, es muss sich wirklich um eine xHTML Datei handeln. Für einen ordentlichen Webdesigner sollte dies kein Problem sein. Wird versucht, eine „normale“ HTML Datei zu verwenden, weißt SharePoint darauf hin und verweigert die Arbeit.

Es sind im Internet viele freie Templates verfügbar. Ich habe, zu Demonstrationszwecken, das Template Pinboard von http://www.justfreetemplates.com/web-templates/preview/3265.html heruntergeladen. Dieses Design will ich in SharePoint einsetzen und dabei die globale Navigation von SharePoint einbauen und natürlich einen Inhaltsbereich.

TemplatePinBoard

Vorbereitungen

Nachdem die .zip Datei heruntergeladen und entpackt ist, sind mehrere Schritte notwendig. Zuerst kopiere ich die verwenden Bilder aus dem Ordner images in den SharePoint Server. Dazu habe ich im Stamm der SharePoint Anwendung eine Bilderbibliothek mit dem Namen images angelegt und dort einen Ordner Pinboard. Ich navigiere im Internet Browser zu der Bibliothek und öffne diese dann im Windows Explorer. So kann ich die Dateien einfach per Drag Drop verschieben. Die verwendete CSS Datei benenne ich um in pinboard-style.css und kopiere diese auf dem SharePoint Server in die Bibliothek Style Library.

PinboardExplorer

Zum Schluss benenne ich die Datei index.html in pinboard.html um und kopiere diese, ebenfalls über den Explorer, in den Ordner _catalogs/masterpage auf dem SharePoint Server.

Pfade ändern

In der verwendeten xHTML und CSS Datei sind die Referenzen natürlich noch falsch gesetzt. Bevor die xHTML Datei in eine Masterdatei umgewandelt werden kann, müssen diese Pfade korrigiert werden. Dazu öffnen wir den SharePoint Designer 2013, verbinden uns mit der Website in die wir die Dateien kopiert haben und öffnen die HTML Datei _catalogs/masterpage/pinboard.html.

PinboardSPD

Tragen Sie dort die Verbindung zu der verwendeten CSS Datei ein. Achten Sie darauf, dass immer vom Speicherort der Masterdatei ausgegangen wird, Sie müssen also zwei Ordner nach oben.

<link rel=“stylesheet“ type=“text/css“ href=“../../Style Library/pinboard-style.css“ />

Suchen Sie anschließend alle Verknüpfungen zu Bildern und passen Sie den Pfad richtig an.

<img src=“../../images/pinboard/content_image.jpg“ alt=“content image“ />

Speichern Sie die Änderungen und schließen Sie die Datei.

Die Pfade zu den Bildern in der verwendeten CSS Datei wird SharePoint übrigens automatisch anpassen, hier ist kein Eingriff notwendig. Damit wären die Vorbereitungen abgeschlossen.

Masterpage erzeugen

Gehen Sie in eine beliebige SharePoint 2013 Website und klicken Sie auf das Radsymbol oben rechts neben ihrem Namen. Wählen Sie dann den Punkt Design-Manager.

PinboardDSLink

Klicken Sie in der linken Navigation auf den Punkt Gestaltungsvorlagen bearbeiten und dort auf den Punkt Konvertieren einer HTML-Datei in eine SharePoint-Gestaltungsvorlage.

PinboardVorlagenMasterPage

Markieren Sie die xHTML Datei und klicken Sie anschließend auf Einfügen.

PinboardKonvertieren

Wenn die Konvertierung erfolgreich war, können Sie dies sofort in der Übersicht sehen. Falls nicht, wird ein Link angeboten, die die Fehler enthält.

PinboardKonvertierenfertig

Ein Blick in den SharePoint Designer verrät, dass SharePoint jetzt automatisch eine pinboard.master erstellt hat. Diese ist jedoch für die Bearbeitung tabu! Jede Änderung wird ausschließlich in der Datei pinboard.html vorgenommen.

PinboardNeueMasterPage

SharePoint Navigation einfügen

Klicken Sie im Design-Manager auf die Datei pinboard. Sie sollte Ihnen ohne Probleme angezeigt werden. Klicken Sie oben rechts auf den Punkt Ausschnitte.

PinboardAusschnitte

Im dem sich nun öffnenden Fenster können Sie sich den Code für die benötigen Steuerelemente generieren lassen. Klicken Sie in der Menüleiste auf den Punkt Navigationsleiste oben und kopieren Sie den Code, der im Textfeld HTML Ausschnitt steht.

PinboardAusschnitteEinfuegen

Gehen Sie dann in den SharePoint Designer und öffnen Sie wieder die Datei pinboard.html. Sie können sehen, dass SharePoint viele Änderungen in der Datei vorgenommen hat, welche Sie nur ändern sollten, wenn Sie genau wissen, welche Auswirkung dies hat.

Suchen Sie den Tag <div id=“menu_items“> und fügen Sie darunter den kopierten Code ein. Löschen Sie alles, was innerhalb des <ul> Tags steht. Halten Sie die die STRG Taste gedrückt und klicken Sie auf den Link menu_items im div. Es sollte sich die Datei pinboard-style.css öffnen. Entfernen Sie die Klasse aus der Datei und speichern Sie die CSS und die xHTML Datei. Gehen Sie zum Browser und aktualisieren Sie das Fenster mit der Anzeige der Masterdatei. Was Sie sehen, ist aber nichts bzw. keine Änderung.

Damit Sie die Änderungen sehen können, müssen Sie die Datei noch veröffentlichen. Gehen Sie dazu in die Websiteeinstellungen der Website der höchsten Ebene und klicken dort auf Gestaltungsvorlagen und Seitenlayouts im Abschnitt Web-Designer-Kataloge. Suchen Sie die Datei pinboard.html und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Hauptversion veröffentlichen. Bestätigen Sie den folgenden Dialog.

PinboardHauptversion

Aktualisierten Sie die Vorschau im Browser. Die Navigation befindet sich jetzt auf der Seite, muss aber natürlich noch optisch angepasst werden.

PinboardFertig

Analog dem Vorgehen können Sie jetzt auch andere Elemente einfügen, experimentieren Sie ruhig eine Weile.

Bearbeitbaren Bereich einfügen

Den bearbeitbaren Bereich, in welchen dann die Inhaltsseite anzeigt wird, hat SharePoint schon von sich aus eingefügt. Sie finden diesen ganz am Ende der Datei mit dem Tag <div data-name=“ContentPlaceHolderMain“>. Wo Sie diesen Platzhalter letztendlich in der Datei platzieren, das bleibt Ihnen überlassen. In der Abbildung unten habe ich den Platzhalter entsprechend verschoben.

PinboardMasterBereich

Fazit: Der neue Design-Manager von SharePoint Server 2013 Enterprise ist ein mächtiges Werkzeug um anspruchsvolle Design einfach und schnell zu verwirklichen!

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Fünf nützliche Tipps für Designanpassung in SharePoint

Hier einige Tipps, welche helfen sollen, wenn man SharePoint Server ab der Version 2010 optisch anpassen möchte. Die Tipps sind primär für SharePoint Server 2010, sollten aber auch für SharePoint Server 2013 Gültigkeit haben. Dort allerdings gibt es mit dem neuem Designer Manager in der Enterprise Version eine völlig neue Möglichkeit, welche viel Arbeit erspart bzw. erleichtert. Diese Möglichkeit betrachte ich hier aber nicht.

Tipp 1: Niemals Originaldateien bearbeiten

Es gibt keinen Grund, Originaldateien zu bearbeiten. Das Arbeiten mit Originaldateien wird nicht unterstützt und kann im Fall eines Upgrade zu bösen Fehlern führen. Erstelle immer eine Kopie der Datei und arbeite mit dieser. CSS Anpassungen, welche schon vorhandene Klassen überschreiben, werden in eigene CSS Dateien ausgelagert. Diese CSS Dateien werden dann entsprechend eingebunden. Aus verschiedenen Gründen sollten die CSS Dateien sich immer im Ordner

SPUrl:~sitecollection/Style Library

Tipp 2: Die richtige CSS Datei finden

SharePoint verwendet mehrere CSS Dateien, welche sich u.U. untereinander ergänzen oder auch nur in ganz bestimmten Konstellationen genutzt werden. Die Tabelle unten zeigt die wichtigsten Dateien und deren Speicherorte. Der Name lässt auch darauf schließen, wann die Datei verwendet wird. Natürlich dient diese Information nur zum Ansehen, nicht zum Bearbeiten der Dateien.

Dateiname Speicherort (C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14)
Search.css TEMPLATE\LAYOUTS\{Gebietsschema-ID}\STYLES\Themable\Search.css
Wiki.css TEMPLATE\LAYOUTS\{Gebietsschema-ID}\STYLES\Themable\Wiki.css
Corev4.css TEMPLATE\LAYOUTS\{Gebietsschema-ID}\STYLES\Themable\Corev4.css
Controls.css /Style Library/{Sprache-Kultur}/Themable/Core Styles/Controls.css
Page-Layouts-21.css /Style Library/{Sprache-Kultur}/Themable/Core Styles/Page-Layouts-21.css
Nightandday.css /Style Library/{Sprache-Kultur}/Themable/Core Styles/Nighandday.css

{Sprache-Kultur} ist ein Platzhalter für Sprache und Kultur, z. B. de-de. {Gebietsschema-ID} ist ein weiterer Platzhalter für die Gebietsschema-ID, z. B. ist 1031 die Gebietsschema-ID für Deutsch-Deutschland, 1033 für Englisch-US.

Tipp 3: CSS Dateien in Masterpages einbinden

Mit der Variable SPUrl:~sitecollection hat man einen Verweis auf die aktuelle Websitesammlung. Dies ist besonders praktisch, wenn man an vielen Stellen gleichzeitig arbeitet. Es reduziert die Wahrscheinlichkeit von Fehlern drastisch. In meinem Beispiel binde ich die Datei custom.css ein. Da diese Anpassungen enthält, welche SharePoint interne CSS Klassen überschreiben, muss meine CSS nach der core4.css geladen werden. Eingebunden wird die Datei in den Header der Masterpage.

Bild

Tipp 4: Die richtige Masterdatei finden

Ähnlich wie CSS Dateien gibt es abgestimmte Masterseiten. Die Tabelle unten zeigt, welche Masterpage für welchen Einsatz verwendet wird. Demensprechend sollten dann auch die eigenen Masterpages abgeleitet werden. Am häufigsten werden dies wohl die minimal.master und nightandday.master sein.

Name der Masterdatei Beschreibung Nutzung in SharePoint
v4.master Wird für Inhalts- und Administrationsseiten benutzt. Nicht geeignet für Seiten auf Basis der Veröffentlichungsinfrastruktur. Team Sites Homepage, Listen – und Bibliotheken Seiten, Seite für die Websiteeinstellungen
minimal.master Masterpage, welche die minimalsten Anforderungen enthält, die eine Masterpage benötigt um in SharePoint zu arbeiten. Suchcenter
nightandday.master Für Seiten, welche die Veröffentlichungsinfrastruktur von SharePoint Server nutzen. Alle Seiten mit Veröffentlichungsinfrastruktur.
default.master Nur für Sites genutzt, welche noch im SharePoint 2007 Modul laufen und nicht auf SharePoint migriert wurden. SharePoint 2007 Sites vor dem visual upgrade.

Tipp 5: Die richtige CSS Klassen finden

In SharePoint mit seiner großen Anzahl an verwendeten CSS Klassen ist es nicht ganz einfach die richtige zu finden. Verschiedene Wege führen hier zum Ziel.

Nachschlagen

Die Microsoft MVP Heather Solomon hat auf ihrer Website viele Klassen zusammengetragen und erläutert. Sehr wichtig und sehr interessant: http://sharepointexperience.com/csschart/csschart.html

Selber finden mit Microsoft Explorer Bordmitteln

Am einfachsten lassen sich eine bzw. mehrere verwendete CSS Klassen finden, indem mithilfe der integrierten Microsoft Internet Explorer Entwicklertools diese gesucht werden. Dazu ruft man die gewünschte SharePoint Seite auf und drückt dann auf F12. Im sich öffnenden Fenster klickt man auf das Pfeil Symbol – Element auswählen und markiert dann den gewünschten Bereich. In den Entwicklertools werden dann die entsprechenden Klassen im rechten Fenster angezeigt. Wer möchte, kann dort auch direkt manipulieren, um eine spätere Auswirkung zu testen.

IE Tools

Arbeiten im SharePoint Designer

Im SharePoint Designer ist es möglich, einen Code Hyperlink zu klicken, wobei sich, sofern die Klasse vergeben ist, die Datei in der sich diese Klasse befindet, öffnet. Immer daran denken, wenn es sich um eine SharePoint interne Datei handelt, diese nicht editieren. Um den Link zu folgen auf diesen zeigen, die Shifetaste gedrück halten und klicken.

SPD

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