Artikel von mir zum Thema Power Pages im IT-Administrator erschienen

Die aktuelle Ausgabe des IT-Administrator 08/2025 enthält einen Artikel von mir zum Thema Microsoft Power Pages. Es ist der zweite Artikel in einer kleinen Serie rum um das Thema Dataverse. Wer mehr über Microsoft Power Pages und Dataverse wissen möchte, auch im Zusammenspiel mit Copilot Agenten, kontaktiert mich. Die ganze Zeitung kann hier gekauft werden: https://shop.heinemann-verlag.de/

Lessons learned from a consultation on a Power Pages project

A customer wants to map a supplier process using Microsoft Power Pages. I was asked to advise on how it all works and what needs to be taken into account. The application is simple at first, but is very complex in itself. Essentially, it is about a supplier being able to give you feedback on whether all the materials have been delivered by the customer. The supplier also announces its deliveries, including the creation of delivery notes. All data is originally in SAP and some of it needs to be transferred to Dataverse.

The customer has a very good IT department and therefore needed targeted and in-depth advice on Power Pages. These points are certainly interesting for anyone who wants to work with Power Pages.

Dataverse is not a SQL database

A key factor in the success of a Power Pages project is the data structure in the Dataverse. Although the Dataverse is ultimately provided by a database server, it is not a „classic“ SQL database. There are no views that span multiple tables, no stored procedures, and no SQL as a query language. Instead, each table has a ready-made form, ready-made relationships, and views for the data. „Translating“ an SQL solution into a Dataverse solution can be complicated.

For the customer, part of the existing SQL solutions were transferred one-to-one into the Dataverse via virtual tables and another part was redesigned in the Dataverse.

Power Pages is not low-code

Power Pages has the Power Pages Studio. In this I can create pages with a WYSIWYG editor, make Dataverse tables available on the Internet and even enter or change data there. Just like that, with a click. But that’s not enough.
These -real- low code solutions are usually not sufficient. Often they are too inflexible or simply lack options. As soon as you go a little deeper, you quickly get to Liquid. This is a dynamic language that is used to control pages in Dataverse. This is no longer low code, you have to be able to program here. You will also have to work relatively quickly with JavaScript. A precise analysis of the requirement shows what is necessary here.

Permissions in Power Pages

Permissions in Power Pages differ significantly from permissions in the Dataverse. The design of the permissions must be taken into account when designing the data structure. Most users who will log into Power Pages will probably be users from the Contacts table. If these contacts are to access specific records, these records must have a relationship to the Contacts table. Otherwise, assigning records and users becomes very difficult.

Conclusion

These few points show how complex a project to introduce a Power Page portal can be. If you have any questions about this topic or would like to see a portal in action, just write to me. Experiences from a recently completed consultation on a Power Pages project

Erfahrungen aus einer Beratung zu einem Power Pages Projekt

Ein Kunde möchte einen Lieferanten Prozess über Microsoft Power Pages abbilden. Wie das alles funktioniert, was beachtet werden muss, dies sollte ich beraten. Die Anwendung ist erst einmal einfach, aber in sich dann doch sehr komplex. Im Kern geht es darum, dass ein Lieferant zu einem eine Rückmeldung geben kann, ob alle Materialien vom Auftragsgeber geliefert wurden. Zum anderen kündigt der Lieferant seine Lieferungen an, inklusive der Erstellung von Lieferscheinen. Alle Daten liegen ursprünglich im SAP und müssen teilweise ins Dataverse transferiert werden.

Der Kunde hat eine sehr gute IT Abteilung und brauchte daher eine gezielte und tiefe Beratung zu Power Pages. Diese Punkte sind auch sicher für alle interessant, welche mit Power Pages arbeiten möchten.

Dataverse ist keine SQL Datenbank

Ein wesentlicher Punkt für den Erfolg eines Power Pages Projektes ist die Datenstruktur im Dataverse. Obwohl das Dataverse letzten Endes durch einen Datenbank Server zur Verfügung gestellt wird, ist es keine „klassische “ SQL Datenbank. So gibt es keine Views, welche über mehrere Tabellen gehen, keine stored procedurs und auch kein SQL als Abfragesprache. Dafür hat jede Tabelle ein fertiges Formular, fertige Beziehungen und Ansichten für die Daten. Eine SQL Lösung in eine Dataverse Lösung zu „übersetzen“, kann kompliziert sein.

Beim Kunde wurde ein Teil der vorhandenen SQL Lösungen via virtuelle Tabellen eins zu eins ins Dataverse übernommen und ein weiterer Teil im Dataverse neu gestaltet.

Power Pages ist kein Lowcode

In Power Pages gibt es das Power Pages Studio. In diesem kann ich mit einem WYSIWYG Editor Seiten erstellen, Dataverse Tabellen im Internet verfügbar machen und dort sogar Daten erfassen oder ändern. Einfach so, nur mit klicken. Nur, das reicht eben nicht.
Diese -wirklichen- Low Code Lösungen sind in der Regel nicht ausreichend. Oft sind diese zu unflexibel oder es fehlen einfach Möglichkeiten. Sobald man etwas tiefer geht, ist man sehr schnell bei Liquid. Dies ist eine dynamische Sprache, welche zum Steuern von Seiten in Dataverse verwendet wird. Diese ist nicht mehr Low Code, hier muss man programmieren können. Ebenso wird man relativ schnell mit JavaScript arbeiten müssen. Eine genaue Analyse der Anforderung zeigt hier, was notwendig ist.

Berechtigungen in Power Pages

Berechtigungen in Power Pages unterscheiden sich signifikant von Berechtigungen im Dataverse. Das Design der Berechtigungen muss beim Design der Datenstruktur mitberücksichtigt werden. Die meisten Nutzer, die sich in Power Pages anmelden werden, werden wahrscheinlich Benutzer aus der Kontakt Tabelle sein. Wenn diese Kontakte gezielt auf Datensätze zugreifen sollen, müssen diese Datensätze eine Beziehung zu der Kontakttabelle haben. Andernfalls wird eine Zuweisung zu Datensätzen und Benutzern sehr schwierig.

Fazit

Diese wenigen Punkte zeigen, wie komplex ein Projekt zur Einführung eines Power Page Portal sein kann. Wenn sie Fragen zu dieser Thematik haben oder einmal ein Portal in Aktion sehen möchten, schreiben sie mich einfach an.Erfahrungen aus einer eben abgeschlossen Beratung zu einem Power Pages Projekt