Klassische SharePoint Oberflächen anpassen – Neue Themes erstellen

 

In praktisch jedem Projekt kommt früher oder später die Frage nach der optischen Anpassung einer SharePoint Oberfläche. Wobei damit nicht die Neupositionierung oder Neuanlage von Seitenelementen gemeint ist, sondern die Anpassung der Farben von Beschriftung und der Darstellung von Hintergrundbildern. Ein Set aus Farben und Bildern wird Theme genannt. Es gibt schon eine ganze Reihe vordefinierter Themes, Sie können aber relativ einfach auch selber welche erstellten. Ob Sie dabei SharePoint lokal betreiben oder in der Cloud, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, wenn Sie diesen Artikel nutzen möchten, müssen Sie in der klassischen Ansicht arbeiten, da die moderne Ansicht Themes auf andere Weise verwendet. Wenn Sie modern Sites anpassen möchten, geht es hier weiter: https://docs.microsoft.com/en-us/sharepoint/dev/declarative-customization/site-theming/sharepoint-site-theming-overview. Dieser Artikel erläutert Ihnen die Themeanpassung von klassischen SharePoint Sites ab SharePoint 2013.

Arbeiten mit vorhandenen Themes

Um ein vorhandenes Theme auszuwählen, klicken Sie auf das Zahnrad oben rechts und dann auf Site Settings. Im Abschnitt Look and Feel klicken Sie auf den Link Change the look. Abhängig von Ihrer Konfiguration findet sich dieser Link auch direkt im Menü des Zahnrades. Sie erhalten eine Übersicht aller bisher vorhandenen Themes. Klicken Sie auf das, welches Sie nutzen möchten. Sie erhalten eine Vorschau, in welcher Sie noch das Farbset und das Hintergrundbild ändern können. Außerdem ist es auch möglich die Masterpage und den Font auszuwählen. Wenn Sie mit Ihrer Auswahl zufrieden sind, klicken Sie oberhalb der Abbildung auf Try it out.
2018-11-14_07h55_15

SharePoint benötigt einige Zeit und Sie sehen eine Vorschau Ihrer Auswahl zusammen mit Ihrem Inhalt. Wenn Sie diese Auswahl behalten möchten, klicken Sie oben rechts auf Yes, keep it. Beachten Sie, dass keine Elemente verschoben wurden, sie wurden nur farblich angepasst.

Ein neues Theme erstellen

Oftmals reichen die mitgelieferten Themes nicht aus und man möchte gern einen neues erstellen. Da sich ein Theme auf Dateiebene schwer bearbeiten läßt, stellt Microsoft dafür das Werkzeug SharePoint Color Palette Tool kostenfrei zur Verfügung. Sie können dies unter https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=38182 herunterladen. Starten Sie nach der Installation das Programm. Beim ersten Mal macht das Tool einen etwas verwirrenden Eindruck, die folgende Abbildung sollte dabei etwas helfen.

2018-11-14_08h07_35

  1. In diesem Dropdown können Sie die Masterpage auswählen, welche in der Vorschau verwendet wird. Außerdem sind noch zwei Tests möglich.
  2. Die Vorschau, wo Sie prüfen können welche Auswirkungen Ihre Änderungen haben.
  3. Hier können Sie ein Hintergrundbild hochladen oder ändern.
  4. Verschiedene Einstellungen für die Vorschau.
  5. Hier können Sie eine primäre Farbe auswählen und mit einem Klick auf Recolor diese auf alle Elemente anwenden.
  6. Dies ist tatsächlich ein Dropdown und legt Ihnen fest, wie die einzelnen Seitenelemente die Sie ändern können in der Anzeige gruppiert werden. Ich wähle immer UI Groups, da mir dies eine schnellere Arbeit erlaubt.
  7. Die einzelnen Oberflächenelemente, welche Sie ändern können. Wenn Sie auf eine Gruppe oder auf ein einzelnes Element klicken, können Sie die Farbe ändern.
  8. Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, können Sie ein Theme hier als spcolor Datei speichern.

Experimentieren Sie ruhig damit herum in der schönen Gewissheit: Sie können nichts zerstören.

Wenn Sie das neue Theme als spcolor Datei gespeichert haben, gehen Sie wieder in die Siteeinstellung von SharePoint. Dort wieder in die Web Designer Galleries auf den Punkt Themes und dann in den Ordner 15.  Laden Sie die neue spcolor Datei in diesen Ordner hoch und notieren Sie sich den Namen. Gehen Sie wieder in die Web Designer Galleries und dann in Composed looks. Erstellen Sie hier ein neues Element und geben Sie dazu den Titel und den Namen ein. Wichtig ist die Theme URL, welche mit dem ganzen Pfad eingegeben werden muss. In meinem Fall, da ich die gespeicherte Datei red.spcolor genannt habe, ist der Pfad also https://<URL der Site>/_catalogs/theme/15/red.spcolor. Speichern Sie den neuen Eintrag, wenn Sie jetzt wieder ein Theme auswählen, sollten Sie dies auch verwenden können. Haben Sie dem Theme ein Bild oder eine Schriftart mitgegeben, dann müssen Sie diese natürlich auch noch angeben.
Haben Sie diese Anforderung schon einmal gehabt? Oder eine andere Frage? Dann schreiben Sie einen Kommentar!

 

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blogeintrag.
Gerne beantworte ich Ihnen persönlich weitergehende Fragen zu diesem Thema.
Kontaktieren Sie mich einfach über mein Kontaktformular oder schreiben Sie einen Kommentar.

Sie wollen mehr über meine Leistungen erfahren? Dann klicken Sie hier.

 

Acht Thesen zur digitalen Transformation – These 3: Jugend mit ins Boot holen und von ihnen lernen

Autoren: Dr. Gerd Friese und Nico Thiemer

Dies ist der vierte Artikel in der Serie „Acht Thesen zur digitalen Transformation“. Die dritte These lautete, dass die Jugend mit ins Boot geholt werden muss.

These 3: Jugend mit ins Boot holen und von ihnen lernen

„Wenn wir heute über Netzwerke reden und Vernetzung propagieren, dann denken wir dabei nicht an ein Treffen auf dem Golfplatz oder an den Stammtisch in der Kneipe um die Ecke. Dass muss auch mal sein, aber erst nach der digitalen Vernetzung mittels moderner Kommunikationstools und der Bildung von dynamisch arbeitenden Communities.

Doch viele gestandene Unternehmer sehen das anders. Sie erschreckt die Vorstellung, in virtuellen Räumen am digitalen Kamin Smart Contracts abzuschließen zu müssen. Aber noch schlimmer ist, dass die Angst bei Ihnen umgeht. Sie könnten ihr Gesicht verlieren wenn sie zugeben müssten nicht mehr zu verstehen, wie die Welt der Jugend heute funktioniert.

Erst wenn die Patriarchen herabgestiegen sind und auf Augenhöhe mit den Digital Natives eine Kommunikation zulassen, werden wir vorankommen.“

Dies verstehen wir unter der These 3:
Die Entwicklung geht so schnell,  dass sich das „Wissen der Generationen“ nicht mehr überschneidet. Es entstehen Lücken und Brüche im Verständnis. Teilweise geht die Semantik der Inhalte verloren, weil der Informationsfluss längst die alten Kanäle verlassen hat, die alten  Nutzer aber -aus welchen Grund auch immer- dort weiter verharren.

1.) „Netzwerken“ – Von welchen Netzwerken sprechen wir eigentlich?

Der eine redet von Produktionsnetzwerken im operativen Geschäft und der andere von der Wertschätzung in der Social Media Community. Der andere redet von Hierarchie und Handarbeit und sein gegenüber von agilen (Hochleistungs-)Teams und digitaler Wertschöpfung. Ganz anders der IT-Spezialist: Für Ihn definiert sich ein Netzwerk über mind. 2 Computer, einen Router und einen Anschluss zum Internet!

Wer die Begrifflichkeiten und deren Bedeutung nicht versteht, wer sie nur verwendet, weil sie gut klingen oder im politischen Sprachgebrauch mal wieder ganz oben stehen, hat längst die Bodenhaftung verloren! Es  ist egal, welche Leistungen er bisher erbracht hat oder welche Stellung er gerade einnimmt, er wird nur ein müdes Lächeln und Unverständnis von den „Digital Natives“ ernten. Warum aber verhalten sich dann „viele Menschen“ so?

2.) Woher kommen diese unterschiedlichen Sichtweisen?

Zum einen gibt es den klassischen Blick von INNEN nach AUSSEN, typischerweise in gestandenen technisch orientierten Fertigungsunternehmen mit einem klassischen „Produktvertrieb“! Eine andere Sichtweise ist, das Unternehmen vom Markt her zu betrachten und zu analysieren.

Keiner dieser Blickwinkel ist für sich genommen falsch, aber es ist auch keiner umfassend richtig. Beide gehören direkt zusammen! Wichtig ist aber auch zu wissen, dass der Letztere, der Blick vom Kunden her, längst die führende Rolle übernommen hat!

Die Grundlage allen Wohlstandes ist der Handel mit Waren und Dienstleistungen. Materieller und ideeller Erfolg entsteht dort, wo es eine Nachfrage gibt! In unserer schnelllebigen Zeit ist kein Platz mehr für „technische Entwicklungs-Experimente“. Man muss schon sehr genau wissen, wohin der Markt sich „höchstwahrscheinlich“ entwickeln wird. Und Respekt gibt es nur für den Gewinner, nicht für den Verlierer – egal wie technisch versiert er ist.

3.) Wo liegen nun die Schnittpunkte zwischen diesen beiden Welten?

Wie können diese unterschiedlichen Sicht- und Vorgehensweisen, wie können diese teilweise konträren  Gedankenwelten sinnvoll verknüpft werden? Es geht um die „Verschränkung“  von analogen fassbaren und beständigen Produkten mit digitalen, sich schnell ändernden Nutzungs- und Verhaltensabläufen.

Quintessenz: Es gibt zukünftig keine fertigen Produkte mehr, nur individualisierte bzw. personalisierte und genau adressierte Dienstleitungen (Mehrwert-Dienste).  „Der operativ Schnellere schlägt den Langsameren“! Das ist eine Erkenntnis von GESTERN!  „Der Visionär, der Stratege mit einem klaren Leistungs- und Gewinnversprechen bekommt das Wachstumskapital“! Das ist der Slogan von HEUTE!

Dies bedeutet: Für klassisch produzierende Unternehmen wird es nicht einfacher, an Wachstumskapital zu kommen!

Während Unternehmen mit plattformbasierten (und teils mit digitalen) Geschäftsmodellen quasi das Geld hinterher geworfen wird (Reichweitenbonus), bleibt Mittelständlern nur noch ein Ausweg aus diesem Dilemma! Sie müssen ihr Geschäftsmodell an das digitale Kommunikationszeitalter anpassen – mit jenen jungen Menschen, die das längst verinnerlicht haben! Hier entstehen die Synergieeffekte!

4.) Erforderlich ist ein Neudenken der Organisation.

Diese Erkenntnis führt in (gefühlten) 90% aller Fälle zunächst nur zu operativen Aktivitäten:

  • Herstellung von absoluter Transparenz in allen Abläufen
  • Ausgliederung aller wertschöpfungsfremden Aktivitäten
  • Tiefe Automatisierung aller Abläufe (Beschaffung technischer Ressourcen)

Dieses Vorgehen ist teuer und stößt an Grenzen, da die Gesamtstruktur des Unternehmens (meist hierarchiedefiniert) nicht infrage gestellt wird.

Erst wenn dies nicht zum Erfolg führt, steigt die Bereitschaft, wirklich neu und frei zu denken. Diese Erkenntnisse aber verändern das „Weltbild der alten Hasen“  im Unternehmen drastisch.

5.) Denken in Geschäftsmodellen
Dies ist für viele „Traditionalisten“ schwer zu greifen. Produkte, welche man nicht anfassen kann. Plattformen, welche an den Benutzer nichts verkaufen und doch Milliarden verdienen. Dazu kommt, die „Digital Natives“ denken grundsätzlich in „digitalen Geschäftsmodellen“. Dies können nun beide Seiten zu ihrem Vorteil nutzen:

  • Dynamik entsteht, wenn sich die Generationen vernetzen
  • Jeder hat viel zu geben und zu gewinnen
  • Erfolg entsteht durch stetige Innovation, durch Transformation!

Fakt ist, es hat in der Geschichte bisher noch nie eine technische Entwicklung gegeben, welche auch nur annähernd die jetzige Geschwindigkeit hatte. Befeuert wird dies, weil der Rohstoff der Innovation billig und überall verfügbar ist. Da ist es nachvollziehbar, dass viele sich abgehängt fühlen. Aber hier hilft kein Jammern und Klagen: Wenn man selber den Sprung nicht macht, machen es andere. Und irgendwann dann kann man  überhaupt nicht mehr springen.

Es ist eine gute Idee, in einem Unternehmen Kompetenzcenter einzurichten, welche sich um bestimmte technologische und kulturelle Entwicklungen kümmern und diese auch aufarbeiten. Diese Kompetenzcenter agieren als Schnittstelle und sollten entsprechend auch Rechte innerhalb der Organisation genießen.

Am Ende noch eine Anmerkung:
Fragt man die Chefs kleinerer mittelständischer Unternehmen, wie Sie denn über die „Digitalisierung“ ihrer Unternehmen denken, kommt in vielen Fällen eine Antwort: Wir müssen nicht digitalisieren, wir sind zu klein dazu, haben nicht die Mittel und außerdem tauschen wir uns jeden Tag intensiv miteinander aus! Wie wünschen viel Erfolg!

Hilfestellung
Damit Sie selber sehen können, wo sich Ihre Organisation befindet, beantworten sie einfach für sich die folgenden Fragen:

  1. Welche Maßnahmen haben Sie unternommen, um „Traditionalisten“ und „Digital Natives“ zusammenzuführen?
  2. Geben Sie „Digital Natives“ genügend Raum, um ihre eigenen Gedanken für eine zukunftsorientierte Unternehmensgestaltung entwickeln zu können?
  3. Haben Sie eine Räumlichkeit, eine „Begegnungsstätte der Generationen“ zur Verfügung gestellt, wo „Zukunft“ gemeinsam, bildhaft, visionär gedacht und visualisiert werden kann?

Wir würden uns über eine rege Beteiligung zu dieser These in den Kommentaren unten freuen. Liegen wir falsch, was ist richtig? Wir sind gespannt.

Eine neue Suchseite im SharePoint Suchcenter hinzufügen

In verschiedenen Artikeln in meinem Blog habe ich schon über die SharePoint Suche geschrieben. Darin habe ich öfters auf das SharePoint Suchcenter verwiesen, ohne bisher zu erläutern, wie ich diesen eine neue Seite hinzufüge. Dies möchte ich jetzt hier nachholen.

Neue Seiten im Suchcenter sind wichtig, denn diese Seiten verengen eine Suche auf einen bestimmten Bereich, seien es Inhaltstypen wie Aufgaben und Dokumenttypen oder auf einen bestimmten Speicherort. So wäre es z.B. möglich, seine eigene Website mit SharePoint zu indizieren und dann im Suchcenter eine Seite zu haben, welche nur auf dieser Site sucht.

Grundlagen

Das Folgende gilt nur für das Enterprise Suchcenter, im Basic Suchcenter ist die Anpassung nicht möglich. Wenn ich also von einem SharePoint Suchcenter schreibe, meine ich immer ein Enterprise Suchcenter. In diesem ist das Publishing Feature aktiviert, was u.a. auch heißt, wenn ich eine neue Seite erstelle, so muss diese nach dem Abschluss der Bearbeitung IMMER noch eingecheckt und anschließend veröffentlicht werden. Geschieht dies nicht, können Besucher mit „Nur Lesen“ Recht, und das wird die Mehrzahl der Besucher sein, die Seite nicht aufrufen. Für diese Benutzer existiert die Seite schlicht nicht. Dass eine Seite noch nicht veröffentlicht ist, erkennen Sie am gelben Band oben auf der Seite.

ACHTUNG: Auch wenn eine Seite noch nicht veröffentlicht ist, so kann diese trotzdem für alle in der Navigation erscheinen, wenn diese darin manuell verlinkt wird.

2018-06-14_13h22_58

Eine neue Seite erstellen und bearbeiten

Um eine neue Seite zu erstellen, klicken Sie im Enterprise Suchcenter auf das Zahnrad oben rechts. Vorausgesetzt Sie haben die entsprechenden Rechte, erscheint jetzt der Link „Add a page. In dem folgenden Dialog geben Sie der Page einen Namen und klicken Create. Sie werden dann auf die neue Seite im Editmodus weitergeleitet.

2018-06-14_13h28_10

Die neue Seite besteht aus vier Webparts:

  • Einen Webpart für die Eingabe
  • Eine Suchnavigation
  • Einen Suchergebniswebpart
  • Einen Webparts für die Verfeinerung

Angepasst werden muss i.d.R. nur der Suchergebniswebpart. Natürlich bietet es sich auch an, die Verfeinerung zu konfigurieren, notwendig ist es nicht.

Um den Suchergebniswebpart zu konfigurieren, rufen Sie dessen Edit Menü auf. Der Webpart ist ganz ähnlich dem Webpart für Inhaltssuche, auch hier können Sie mit der Query arbeiten und diese transformieren. In meinem Blog findet sich auch eine Serie zum Arbeiten mit dem Webpart für Inhaltssuche, nutzen Sie die Suche in diesem Blog.

2018-06-14_13h32_15

In meinem Beispiel möchte ich nur Aufgaben angezeigt bekommen, weshalb ich die Suchquery anpasse. Im Dialog Build your query wähle ich bei Select a query die Möglichkeit Items matching a content type (System). In der Einstellung Restrict by content type wähle ich Task. In der Einstellung Add additional filters  muss {searchboxquery} stehen.

2018-06-14_13h40_25

Bestätigen Sie alles mit OK und speichern Sie die Änderungen im Webpart und die Seite. Vergessen Sie nicht diese zu veröffentlichen. Wenn jetzt Benutzer in das Suchfeld etwas eingeben, wird NUR in alle Aufgaben gesucht, welche der aktuelle Benutzer sehen darf. Links am Rand können Sie ggf. nach der Person verfeinern, welcher die Aufgabe erstellt hat.

Neue Seite in Navigation einbauen

Wenn Sie jetzt die neue Seite verlassen, z.B. indem Sie auf People klicken, ist die Seite scheinbar weg. Die Benutzer müssten den genauen Pfad oder den Weg zur Pages Bibliothek wissen. Um die neue Seite in die Suchnavigation einzubauen, gehen Sie in die Site settings und dort unten im Abschnitt Search auf  Search Settings. In der Einstellung Configure Search Navigation klicken Sie auf Add Link… und navigieren zu der neuen Datei mit der Schaltfläche Browse… Sie finden die Datei in der Bibliothek Pages (englisch) oder Seiten (deutsch). Geben Sie noch einen Titel ein, nehmen die weiteren gewünschten Änderungen vor und Sie fertig. Viel Spaß damit!

2018-06-14_14h07_17

Haben Sie diese Anforderung schon einmal gehabt? Oder eine andere Frage? Dann schreiben Sie einen Kommentar!

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blogeintrag.

Gerne beantworte ich Ihnen persönlich weitergehende Fragen zu diesem Thema.

Kontaktieren Sie mich einfach über mein Kontaktformular oder schreiben Sie einen Kommentar.

Sie wollen mehr über meine Leistungen erfahren? Dann klicken Sie hier.

 

Rückschau OfficeCamp 2018 in Gelsenkirchen

 

Vom 18.06.18 – 20.06.2018 fand im Maritim Hotel in Gelsenkirchen das OfficeCamp 2018 statt. Ich hatte die Ehre dort als Redner zwei Vorträge zu halten. Diese betrafen die SharePoint Suche und wie man Suchergebnisse in SharePoint (Display Templates) anpasst. Meine Vorträge waren gut gefüllt, sodass man merkt, dass das Thema eine gewisse Relevanz hat.

Auch die anderen Vorträge waren von hohem Niveau und auch für mich durchaus interessant. Besonders fielen mir dabei die Möglichkeiten von VR/AR/MR auf, welches mit Microsoft möglich sind. Und das erstaunliche daran, z.T. kostet es nicht mal was bzw. ist in schon vorhandenen Lizenzen enthalten. Glauben Sie nicht? Dann suchen Sie mal in Windows 10 nach Mixed. Klicken Sie dann in der Anwendung auf Mixed Reality. Sie werden Augen machen 🙂

Ebenso interessant waren die Anwendungen/Möglichkeiten mit Azure und Office 365. Alleine was PowerBI kann ist ein kleines Wunder.

Die Organisation war, man kann es nicht anders sagen, hervorragend. Vom Ablauf her, das Abendprogramm, alles super. Ich würde mich freuen, wenn es das OfficeCamp nächstes Jahr wieder gibt!

 

Acht Thesen zur digitalen Transformation These 2: Altes Wissen „vergessen“

Autoren: Dr. Gerd Friese und Nico Thiemer

Dies ist der dritte Artikel in der Serie Acht Thesen zur digitalen Transformation. Die zweite These lautete, das Firmen ihr altes Wissen vergessen müssen.

„Altes Wissen vergessen

Das größte Hemmnis einer Veränderung ist die Trägheit der Masse.

„Das haben wir schon immer so gemacht“! „Unsere Strukturen sind gut“. „Wir haben alles im Griff“!

Kennen Sie das Problem, wenn sich der Chef immer mehr ins tägliche Geschäft einmischt, statt sich um die Zukunft zu kümmern? Da sollten die Alarmanlagen läuten. Hektik und Stress sind der Tot jeder positiven Entwicklung und ein Zeichen dafür, dass die Übersicht verloren gegangen ist. Daraus entsteht Unsicherheit und Angst.

Da gibt es nur eine Lösung: Loslassen, Abstand gewinnen, den Rahmen ändern – einfach raus aus dem Karussell und die Verbissenheit ablegen. Es ist ganz erstaunlich, wie weit man plötzlich wieder sehen kann.“

Dies verstehen wir unter der These 2:

Die Veränderung der Orientierungs-Schwerpunkte bedeutet:

  • Kapital folgt Ideen, nicht Ideen dem Kapital!
  • Die neue Zukunft hat keine Vergangenheit, alles muss neu gedacht werden!
  • Menschen entwickeln die neue Zukunft, wenn sie wissen, wie diese aussehen könnte!

Die Perspektiven: Die Schallmauer durchbrechen

1. Unser Management-Wissen stammt aus der Vergangenheit

Klassisches Vorgehen bedeutet, wir orientieren uns zuerst an kaufmännischen Kategorien. EBIT, Bilanz, Cashflow, Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Liquidität 2. Grades usw. stehen im Vordergrund und bestimmen die Handlungsstruktur. Das ist nicht falsch. Dies hat seine Berechtigung! Aber nur dann, wenn:

  • der Markt ein stabiles Wachstum aufweist und
  • die die Produktlaufzyklen sich in einem Bereich größer 5 Jahren bewegen.

In einer solchen,

  • auf Konfliktvermeidung und Stabilität ausgelegten hierarchischen Organisation,
  •  in einem Markt mit klaren Abnahmestrukturen

ist genug Zeit vorhanden, um nachzusteuern und das Unternehmen „auf Linie“ zu bringen!

Die Zukunftsorientierung der Vergangenheit resultierte aus der Fortschreibung der Kennzahlen nach vorn z B. anhand eines 10-Jahres Planes. Dieser durfte weder unter- noch überschritten werden, um die sensible Stabilität des Gesamtsystems einer nahezu perfekten sozialen (Plan)Wirtschaft nicht zu gefährden.

2. Wie lange geht die Anwendung dieses Denkens noch gut?

Es geht schon lange nicht mehr gut! Das schlimme ist, dass modernes Unternehmertum nur an wenigen Universitäten oder Hochschulen „gelernt“ werden kann (z. B. an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg). Aber auch hier wird zunächst vorausgesetzt, dass ein „un-verzichtbares betriebswirtschaftliches Fachwissen für Unternehmer“ bereits vorhanden ist.

Wo aber finden sich in den Lehrplänen Themen wie z. B.:

  • Die Formulierung einer Unternehmer-Vision!
  • Das Entdecken von neuen Chancen im Markt!
  • Die Herausbildung eines Gespürs für Trends und Entwicklungsmöglichkeiten!
  • Die Fähigkeit zur Netzwerkentwicklung, um Reichweite zu generieren!

Haben wir nicht inzwischen zur Genüge erfahren müssen, dass jedes Unternehmen, welches ständig dem Geld nur hinterher rennt, nie genügend davon haben wird, um wachsen zu können! „Kapital geht immer dorthin, wo die höchste Verzinsung, die größte Vermehrung zu erwarten ist“. Kapital muss man erst einmal „einsammeln“, dann kann man sich um die kaufmännischen Zahlen kümmern.

3. Wenn die Schnelligkeit der Entwicklung die Schallmauer der Anpassung durchbricht

Wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbrechen will, kann es nicht auf der Wissensbasis der Zeppelin-Entwicklung konstruiert werden. Hier müssen schon die Gesetze der Physik beachtet werden. Es geht also nicht nur um stärkere Flugzeugmotoren, sondern auch um die Verringerung des Reibungswiderstandes – plakativ gesprochen.

Was aber in der Physik klar ist, ist beim Menschen unbestimmt. Wodurch wird also die „Schallmauer der Anpassung“ bestimmt? Ganz einfach: Jeder Mensch hat eine „Zeitkonstante“ innerhalb der er in der Lage ist, Entwicklungen zu erkennen, zu begreifen, zu verarbeiten und seine Handlungsstruktur neu auszurichten (Überlebensstrategie). Unter-schreitet z. B. die Veränderungsgeschwindigkeit des Marktes (kurze Produktlaufzyklen) diese „Zeitkonstante“, dann ist der Mensch nicht mehr in der Lage (oder Willens), sich anzupassen. Er bleibt vor der Schallmauer einfach stehen und die Entwicklung geht ohne ihm weiter.

Die meisten Unternehmer spüren, dass:

  • die Veränderungsgeschwindigkeit des Marktes weiter zunehmen wird,
  • die Zeiten des „Stabilen Wachstums“ längst vorbei sind und
  • heute die größte Herausforderung darin besteht, das „Management der unvorhersehbaren Entwicklungen“ zu beherrschen.

Allein wie das Letztere geht, weiß offensichtlich nur ein ganz geringer Teil. Ansonsten gäbe es keine Erklärung dafür, warum so viele gestandene Unternehmens-Macher nicht von den alten Steuerungsgrundsätzen aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts (siehe 1.) lassen können!

4. Das neue Wissen kommt aus der Zukunft

Wer oder was ist unsere Zukunft? Das weiß keiner! Unsere neue Zukunft hat keine Vergangenheit! Also wäre ein lineares Weiterdenken mit großer Sicherheit ein erster Schritt in den Abgrund!

Aurel von Bassewitz schreibt in seinem Beitrag vom 20. Mai 2018 auf Linkedin „Strategien erfolgreich implementieren“ sinngemäß folgendes: Die Entwicklung der strategischen Kompetenz, die Beantwortung der Frage, welcher Job in der Zukunft erledigt werden muss, ist entscheidend für die Innovationskraft des Unternehmens! Es geht also um das Wissen, welche Probleme es bei den Kunden zukünftig zu lösen gilt!

Spätestens jetzt sollte sich die Erkenntnis durchsetzen, dass das klassische Management (des operativen Geschäfts) sein Primat, seine Vormachtstellung verloren hat. Je dynamischer der Markt sich entwickelt, umso weiter muss der Blick in die Zukunft gehen.

Menschen gestalten Trends und bestimmen Entwicklungen. Wer über die Möglichkeit verfügt, dies auf Basis von Daten zu analysieren und bis zu zehn Jahre in die Zukunft zu prognostizieren, wird zu den richtigen Erkenntnissen kommen. Die Bilanzanalyse der letzten zehn Jahre spielt dabei keine Rolle mehr!

5. Arbeiten wie ein Künstler: Sind nicht alle Unternehmer Künstler?

Wer hat sich schon einmal die Zeit genommen, einem Maler bei der Entstehung eines Bildes zuzuschauen? Wer hat versucht einmal nach zu vollziehen, welche Denkprozesse im Kopf dabei von statten gehen?

Prof. C. Otto Scharmer erläutert in seinem Buch „Theorie U“, dass man einen solchen kreativen Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten kann:

  1. Leere Leinwand (Intuition)
  2. Schöpfungsprozess (Malen)
  3. Ergebnis (Bild)

Gilt nicht für Transformationsprozesse die gleiche Betrachtung:

  1. Was sind die Triebkräfte, aus denen heraus wir es tun? (Antrieb/Motivation)
  2. Wie ist es zu tun? (Vorgehen/Methode/Denkprozess)
  3. Was ist zu tun? (Vision/Bild/Struktur)

Scharmer nennt seine Methode „Presensing“ oder auch „Von der Zukunft her führen“! Und hier schließt sich der Kreis. Was für den Maler das fertige Bild auf Stoff oder Papier ist, das ist für den Unternehmer sein Bild im Kopf! Er beschreibt diesen Vorgang so:

„Du wartest und wartest und lässt deine Erfahrungen sich mit der Situation verbinden. In gewisser Weise gibt es kein Entscheiden. Das, was zu tun ist wird (von selbst) offensichtlich“
Und weiter:
„Diesen Zustand muss man eine Zeit lang aushalten! Einfach nur warten, damit sich eine Lösung intuitiv entwickelt. Vertrauen haben, wie ein Künstler, dass etwas wirklich Neues entsteht“.
Probieren Sie es doch einmal aus – im Liegestuhl auf der Dachterrasse!

Hilfestellung

Damit sie selber sehen können, wo sich Ihre Organisation befindet, beantworten sie einfach für sich die folgenden Fragen:

  1. Mit welchem Managementwissen wird in Ihrem Unternehmen vorrangig gearbeitet?
  2. Glauben Sie, dass Ihr Markt noch „stabil und konfliktfrei“ ist?
    Wird bei Ihnen vorrangig auf Basis der klassischen Kennzahlen aus dem Controlling das Unternehmen gesteuert?
  3. Gibt es bei Ihnen im Unternehmen Mitarbeiter, die eine Weiterbildung im Bereich „Führung und unternehmerisches Denken“ absolviert haben?
  4. Gab es in Ihrem Unternehmen schon Fälle von Überforderung oder sogar von Burnout?
  5. Hat Ihr Unternehmen eine Zukunftsorientierung, ein klares verständliches (soziales) Zukunftsbild?
  6. Gibt es bei Ihnen eine „Rückwärtsplanung“ die definiert, welche Kompetenzen in den nächsten 5 Jahren Stück für Stück aufgebaut werden müssen?
  7. Kennt jeder Mitarbeiter seinen Platz im Netzwerk und seine Entwicklungsmöglichkeiten?

Wir würden uns über eine rege Beteiligung zu dieser These in den Kommentaren unten freuen. Liegen wir falsch, was ist richtig? Wir sind gespannt.

Genehmigungen mit mehr als zwei Auswahlmöglichkeiten erstellen in SharePoint Designer Workflows

 

Dieser Artikel ist Teil einer Serie. Hier sind die weiteren Artikel

Workflows mit SharePoint Designer – Grundlagen
Genehmigungen mit SharePoint Designer 2013 Workflows
Den höchsten Wert aus einer Spalte ermitteln und aus andern Listen Spalten abfragen mit SharePoint Designer 2013 Workflows
Ein Subweb anlegen mit Webservices und SharePoint Designer Workflows

Dies ist der fünfte Teil der Serie über Workflows in SharePoint Designer. Er ist verwandt mit dem Artikel zum Erstellen von Genehmigungen in SharePoint Designer. In diesem Artikel habe ich gezeigt, wie Sie einfach eine Genehmigung erstellen können und dort zwischen Zustimmung und Ablehnung wählen können. Oft ist allerdings mehr als das notwendig, z.B. eine Auswahlmöglichkeit für eine Rückfrage. Dieser Artikel zeigt, wie Sie die Auswahlmöglichkeit für Genehmigungen in SharePoint Designer Workflows erweiterten können.

Wenn im SharePoint Designer eine Genehmigung gestartet wird, wird in einer Aufgabenliste für einen Benutzer eine Aufgabe erstellt und diese dem Benutzer zugewiesen. Dabei ist der Inhaltstyp der Aufgabe Workflowaufgabe (SharePoint 2013). Die Spalte, welche die Optionen für die Aufgabe anbietet, heißt Ergebnis der Aufgabe. Den originalen Inhaltstyp anzupassen empfiehlt sich nicht, besser ist es einen eigenen, neuen Inhaltstyp zu erstellen. Gehen Sie dazu in die Root der Sitecollection, in welcher Sie die Änderung durchführen wollen, gehen in die Websiteeinstellungen und dort in die Inhaltstypen. Klicken Sie auf Erstellen und geben Sie dem neuem Inhaltstyp einen Namen. Erben Sie den Inhaltstyp wie unten gezeigt.

2018-05-29_11h50_26

Erstellen Sie im neuen Inhaltstyp eine neue Websitespalte vom Typ Ergebnisauswahl und geben Sie dort die gewünschten Werte an.

2018-05-29_11h50_40

2018-05-29_11h50_54

Danach muss noch der neue Inhaltstyp der Aufgabenliste zugeordnet werden. Starten Sie danach den SharePoint Designer neu und gehen Sie in die Aktion Aufgaben zuweisen. In den Ergebnisoptionen können Sie jetzt den neuen Inhaltstyp und auch das neue Feld auswählen. Der Wert der Auswahl wird wieder in der Variable gespeichert, wobei dies nummerische Werte sind. Der erste Eintrag ist dabei 0. Die Auswahl Rückfrage aus dem Beispiel oben hat also den Wert 2. In einer Verzweigung können Sie jetzt auch wieder darauf reagieren.

Haben Sie diese Anforderung schon einmal gehabt? Oder eine andere Frage mit SharePoint Designer? Dann schreiben Sie einen Kommentar!

2018-05-29_11h51_06
Haben Sie diese Anforderung schon einmal gehabt? Oder eine andere Frage mit SharePoint Designer? Dann schreiben Sie einen Kommentar!

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blogeintrag.
Gerne beantworte ich Ihnen persönlich weitergehende Fragen zu diesem Thema.
Kontaktieren Sie mich einfach über mein Kontaktformular oder schreiben Sie einen Kommentar.

Sie wollen mehr über meine Leistungen erfahren? Dann klicken Sie hier.

Ein Subweb anlegen mit Webservices und SharePoint Designer Workflows

Dieser Artikel ist Teil einer Serie. Hier sind die weiteren Artikel

Workflows mit SharePoint Designer – Grundlagen
Genehmigungen mit SharePoint Designer 2013 Workflows
Den höchsten Wert aus einer Spalte ermitteln und aus andern Listen Spalten abfragen mit SharePoint Designer 2013 Workflows
Genehmigungen mit mehr als zwei Auswahlmöglichkeiten erstellen in SharePoint Designer Workflows

Dies ist der vierte Teil der Serie über Workflows in SharePoint Designer. Diesmal möchte ich zeigen, wie man einen Webservice in SharePoint Designer 2013 nutzen kann um damit ein neues Subweb zu erstellen. Natürlich kann man, wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, auch andere Webservices nutzen um Aktionen zu ermöglichen, welche von Haus aus mit SharePoint Designer nicht möglich sind.

Grundlagen

Um einen Webservice in SharePoint Designer nutzen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Die Dienstanwendung Benutzerprofildienst (User Profil Service) muss installiert, korrekt konfiguriert und die Person, welche den Workflow ausführt, muss in diesen synchronisiert sein. Ist dies nicht der Fall, erhalten Sie beim Ausführen des Workflow den Fehler, dass der Zugriff verweigert wurde. Natürlich muss auch der Service als solcher laufen.
  • Der App Management Service muss laufen und die dazugehörige Dienstanwendung muss erstellt sein.
  • Der Benutzer, welcher den Workflow veröffentlicht, muss mind. Full Control für die Website besitzen auf die der Workflow veröffentlicht wird. Natürlich kann er auch Site Collection Administrator sein.

Im Workflow wird eine Aktion verwendet, welche Sie sicher bisher nicht so oft verwendet haben. Es ist dies die Aktion Wörterbuch erstellen (Create Dictionary). Ein Wörterbuch ist im Wesentlichen eine Tabelle, welche Variablen speichert. Benötigt wird dies, da ein Webservice beim Aufrufen verschiedene Parameter benötigt, in unserem Fall z.B. welche Vorlage soll das neue Subweb haben, wo soll es sich befinden, wie soll es heißen etc. Außerdem benötigt ein HTTP(S) Aufruf auch noch Parameter als solche. Diese Werte/Parameter werden in einem Wörterbuch gesammelt und dann dem Aufruf mit übergeben. Es ist auch durchaus üblich, dass ein Wörterbuch in ein anderes Wörterbuch verschachtelt ist. Der Webservice liefert seine Ergebnisse auch i.d.R. in Form eines Wörterbuches zurück, dieses können Sie mit der entsprechenden SharePoint Designer Aktion auch auslesen. Oder für den etwas versierten Nutzer: Wir übergeben die Werte in JSON und erhalten Werte als solche zurück.

Den Workflow entwickeln

Um den Workflow zu entwickeln, erstellen Sie einen neuen 2013er Workflow in SharePoint Designer. Wie benötigen als erstes ein paar Variablen, welche wir mit einem Klick auf Lokale Variablen oben rechts erstellen. Es sind dies die folgenden Variablen mit der folgenden Bedeutung:

Name Bedeutung Typ
RequestURL Die URL, die den Webservice aufruft. Die ist typischerweise das aktuelle Web zzgl. der URL des Webservices. In unserem Fall ist die URL des Webservice /_api/web/webinfos/add.

Beispiel:

httpS://mandant.sharepoint.com/sites/Team1/_api/web/webinfos/add

Zeichenfolge
Title Der Titel des neuen Subwebs Zeichenfolge
Description Die Beschreibung des neuen Subwebs. Zeichenfolge
SiteURL Die URL des neuen Subwebs Zeichenfolge
SiteTemplate Die Vorlage des neuen Subwebs. Eine Teamsite ist STS#0. Zeichenfolge
Language Die Sprache des neuen Subwebs. Für Ihre Sprach-ID siehe hier: https://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms912047(v=winembedded.10).aspx Zahl
UseUniquePermissions Soll das Subweb eigene Berechtigung haben? In unserem Fall ist der Wert Nein/No Bool

Fügen Sie die Aktion Workflowvariable festlegen mehrmals hinzu und konfigurieren Sie diese entsprechend.

2018-04-30_09h36_58

Fügen Sie anschließend vier Mal die Aktion Wörterbuch erstellen ein. Konfigurieren Sie die Aktionen wie unten gezeigt. Die Tabellen enthalten dabei die Variablen innerhalb der Wörterbücher. Sie müssen dafür noch vier Variablen mit dem Typ Wörterbuch erstellen. Die Namen der Variablen innerhalb der Wörterbücher müssen mit den unten gezeigten identisch sein. Wie Sie auf die schon vorhandenen Variablen zugreifen können, wurde in den vorherigen Artikeln erläutert.

Wörterbuch requestHeaders

Name Typ Wert
Accept Zeichenfolge application/json;odata=verbose
Content-Type Zeichenfolge application/json;odata=verbose

Wörterbuch metadata

Name Typ Wert
Type Zeichenfolge SP.WebInfoCreationInformation

Wörterbuch parameters

Name Typ Wert
__metadata Wörterbuch Variable: metadata
Url Zeichenfolge Variable: SiteURL
Title Zeichenfolge Variable: Title
Description Zeichenfolge Variable: Description
Language Zeichenfolge Variable:Language
WebTemplate Zeichenfolge Variable: SiteTemplate
UseUniquePermissions Bool Variable :UseUniquePermissions

Wörterbuch requestDictionary

Name Typ Wert
parameters Wörterbuch Variable:parameters

Fügen Sie jetzt die Aktion HTTP Webdienst aufrufen hinzu.

2018-04-30_09h38_17

Klicken Sie auf dieses und konfigurieren Sie die Aktion wie unten gezeigt.

2018-04-30_09h37_14

Klicken Sie auf Anforderung und wählen Sie Variable:requestDictionary aus. Zeigen Sie anschließend auf die Aktion, klicken auf das DropDown und wählen Eigenschaften.

2018-04-30_09h37_29

Im Feld RequestHeaders wählen Sie Variable:requestHeaders und bestätigen das mit OK.

2018-04-30_09h37_42

Der Workflow ist damit im Prinzip fertig, wenn Sie diesen aber ausführen werden Sie eine Zugriff verweigert Meldung erhalten. Der Grund dafür ist, dass Sie den Workflow erst noch entsprechend berechtigen müssen. Dazu muss die Aktion HTTP Webdienst aufrufen in einem App Schritt ausgeführt werden. Sie finden diesen App Schritt in der Gruppe Einfügen im Menüband. Diese Aktion ist allerdings mit einiger Wahrscheinlichkeit ausgegraut.

2018-04-30_09h37_56

Damit Sie dies nutzen können, sind weitere Schritt notwendig, nachdem der Workflow mind. einmal veröffentlicht wurde. Der folgende Artikel beschreibt das Vorgehen sehr anschaulich: https://docs.microsoft.com/de-de/sharepoint/dev/general-development/create-a-workflow-with-elevated-permissions-by-using-the-sharepoint-workflo

Starten Sie danach den SharePoint Designer neu und öffnen Sie erneut den Workflow. Nachdem Sie die Aktion in den App Schritt eingefügt und neu veröffentlicht haben, sollte dieser auch ohne Probleme funktionieren.

2018-02-13_10h49_48

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blogeintrag.
Gerne beantworte ich Ihnen persönlich weitergehende Fragen zu diesem Thema.
Kontaktieren Sie mich einfach über mein Kontaktformular. oder schreiben Sie einen Kommentar.

Sie wollen mehr über mich erfahren? Dann stöbern Sie doch ein wenig auf dieser Site.

Acht Thesen zur digitalen Transformation These 1: Herausforderung annehmen

 

Autoren: Dr. Gerd Friese und Nico Thiemer

Dies ist der zweite Artikel in der Serie Acht Thesen zur digitalen Transformation. Die erste These lautete, dass Organisationen die Herausforderung Digitale Transformation annehmen müssen und damit ihre Probleme haben:

„Kopf aus dem Sand! Der „digitale“ Sturm zieht nicht vorüber! Wir wissen heute, dass Wetter bleibt unbeständig auf eine neue Art, die es so noch nie gab. Heute hat jeder seinen eigenen Sturm zu überstehen.

Beispiel gefällig? Die Produktlaufzyklen sind im klassischen Produkt-Portfolio längst unter zwei Jahre gefallen. Im Bereich der digitalen Services liegen wir unter 2 Monaten! Eine Massenfertigung gibt es praktisch nicht mehr. Die Losgrößen in der Produktion werden immer kleiner und individueller. Jedes Produkt wird zu einem Unikat und ist gespickt mit intelligenter Sensorik.

Früher oder später wird jedes Unternehmen zu einem Softwareunternehmen. Klassische Produkte sind nur noch Hilfsmittel zum Datensammeln. Hier wird der Mehrwert der Zukunft erzeugt und nicht mehr in einer riesigen Produktionshalle.“

Dies verstehen wir unter der These: Herausforderung annehmen bedeutet zu verstehen,

  • um was es im Grunde eigentlich geht,
  • was Ursache, was Wirkung ist, und darauf aufbauend,
  • was die richtigen Entscheidungen für die strategische Entwicklung des Unternehmens und die Mitarbeiter sind!

Die Perspektiven: Die 4.0-Entwicklung

Markt/Industrie 4.0

Disruptive/zerstörende Entwicklungen durch Digitalisierung:  Es geht in der marktwirtschaftlichen Ökonomie immer um die Beherrschung von starken Marktschwankungen (Volatilität), um effizientere Unternehmensführung und um neue Produkte und Dienstleistungen. Diese Inhalte sind immer verkoppelt mit einer direkten intensiven arbeits- und personalpolitischer Wirkung in die Gesellschaft hinein. Die dadurch hervorgerufene drastische Effizienzsteigerungen führt im Weiteren zu einer neuen Marktbereinigung – die Schnellen fressen die Langsamen! Ein Beispiel dafür ist der Untergang von Nokia oder Kodak im Bereich der Handys und der Photographie.

Unternehmen, welche die meisten Fehler machen, bleiben auf der Strecke.  Die Beherrschung der Logistik wird zum Zünglein an der Waage. Logistik bedeutet in diesem Kontext nicht nur Warentransport, sondern den schnellen, effektiven und direkten Kontakt zum Kunde. Wenn eine Ware oder Dienstleistung überall in gleiche Qualität zum gleichen Preis vorhanden ist, ist der Service der entscheidende Punkt zum Kaufanreiz.

Plattformmodelle (siehe Amazon), verbinden in einer bisher nicht bekannten Schnelligkeit Kunden mit Anbietern. Und nicht nur das, auch der klassische Zwischenhändler, oft mit stationären Verkäufern vertreten, wird vieler Orts komplett ausgeschaltet. Dies ist eine Entwicklung, welche gerade im Softwaremarkt jetzt schon absolut üblich ist. Der Markt wird faktisch neu aufgeteilt.

Unternehmen, welche den richtigen Moment verpassen, verlieren das Privileg, am Marktgeschehen überhaupt noch teilnehmen zu dürfen. Eine Rückkehr im gleichen Segment ist dabei fast ausgeschlossen!

Unternehmen 4.0

Die Beherrschung des Wandels wird zur Grundlage für Stabilität.

„Überschreiten die Schlüsseleinflussfaktoren für die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen ein kritisches Maß an Komplexität, wird eine Organisation mit Fokus auf zentrale Planung und Steuerung überfordert, da der zu leistende Aufwand den erzielbaren Nutzen in Frage stellt“ (Dr. Dieter Feustel People & Cooperation).

Dafür gibt es nur zwei Auswege:

  • Es wird alles automatisiert, was automatisiert werden kann! Algorithmen steuern immer mehr Abläufe, die rational und logisch dargestellt werden können.
  • Die Abkehr von der Verwaltungs-Hierarchie hin zu einer Wertschöpfungsorganisation.

Diese beiden Punkte bedingen auch eine viel stärkere Einbindung der IT. Dies allerdings auf eine andere, erweiterte Art und Weise wie bisher.

IT 4.0

Eine IT 4.0, sofern man dieses Schlagwort verwenden möchte, wird sich von einer traditionellen IT vor allem darin unterscheiden, dass der Focus der Abteilung stark auf Beratung und weniger auf Betrieb liegt. Diese Beratung wird in einem viel stärkeren Maß als bisher auch die Punkte Strategie beinhalten. Dies nicht nur in einer langen, sondern auch in einer kurzen Perspektive. Darunter ist folgendes zu verstehen: Viele Anwendungen wandern immer mehr in die Cloud, wobei die Cloudanbieter sehr kurze Produktzyklen haben. Es werden bestehende Anwendungen ständig verändert und ergänzt sowie neue Produkte eingeführt. Ein gutes Beispiel ist dafür Office 365 oder Microsoft Azure. Für eine Leitungsebene ist es sehr schwer abzuschätzen, welches Werkzeug sie einsetzen soll, welches eine Investitionssicherheit bietet. Und welches Werkzeug sich mit anderen Werkzeugen aus anderen Prozessen koppeln lässt. Ein IT muss diese Entwicklungen „auf den Schirm“ haben und diese auch bewerten können. In einem monatlichen Report kann die IT dann ihre Einschätzung an die Leistungsebene weitergeben.

Abgesehen davon, dass sich Fachabteilungen jetzt schon Cloudanwendungen besorgen ohne die IT um Rat zu fragen, muss die IT sich mit der Fachabteilung besprechen, welche Anforderungen diese haben. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber in vielen Organisationen nicht üblich. Aber nur so kann es gelingen, die neuen Anforderungen zu verstehen und damit zu arbeiten.

Arbeiten 4.0

Prof. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen sagt „Was jemand heute gelernt hat, wird nicht für die nächsten 50 Jahre halten“. Es gibt zukünftig keine Garantie mehr für den Arbeitsplatz. Wir leben in einem Wandel, wo Berufe so schnell verschwinden und neue entstehen, wie die Jahreszeiten kommen und gehen! Wandel wird zu etwas Normalen.

Jeder von uns muss dafür sorgen, dass er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten vorausschauend so entwickeln, wie sie zukünftig benötigt werden. Dies bedingt für Organisationen auch, dass sie Mitarbeitern die Zeit und die Mittel für Weiterbildung geben. Ständig in der freien Zeit sich selber auf den neusten Stand zu halten ist sicher keine Lösung. Ob eine Weiterbildung nur in Rahmen einer Organisation gelingt, muss ich sich zeigen. Noch einmal Frau Prof. Jutta Rump:

„Das A und O ist das Selbstmanagement: sich klarmachen, dass man in einer Welt von Arbeiten 4.0 zum Unternehmer in eigener Sache wird. Der Arbeitnehmer mit seiner Beschäftigungsfähigkeit ist ein Vermögenswert, das ist sein Sicherungsanker. Damit das auch langfristig funktioniert, muss er daran arbeiten und sich selbst managen. Dazu gehört ein großes Maß an Eigenverantwortlichkeit.“

Hilfestellung

Damit sie selber sehen können, wo sich Ihre Organisation befindet, beantworten sie einfach für sich die folgenden vier Fragen.

  1. Welche Entwicklung vollzieht sich gerade in dem Marktsegment, in welchem wir tätig sind?
    • Mitbewerber, Partner, Netzwerke
    • Weiterbildung, Kompetenzen, Arbeitsinhalt
  2. Welche Auswirkungen hat das auf unser Unternehmen, unsere Organisationsstruktur in der Zukunft?
    • Aufbau- und Anlauforganisation, Kommunikation übergreifend
    • Personalverwaltung, Mitarbeiterentwicklung, Dienstleistungen und Angebote
  3. Wie wird sich unsere Arbeit, unsere Arbeitsinhalte und -abläufe höchstwahrscheinlich verändern?
    • Verwaltung, Arbeitsorganisation, Automation
    • Tätigkeiten, Methoden, Teamarbeit
  4. Welche Auswirkungen hat das auf jeden von uns?
    • Mehr „Kopf“Arbeit, flexibler denken
    • Mehr Transparenz, neue Verantwortung übernehmen

Wir würden uns über eine rege Beteiligung zu dieser These in den Kommentaren unten freuen. Liegen wir falsch, was ist richtig? Wir sind gespannt.

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blogeintrag.
Gerne beantworte ich Ihnen persönlich weitergehende Fragen zu diesem Thema.
Kontaktieren Sie mich einfach über mein Kontaktformular oder schreiben Sie einen Kommentar.

Sie wollen mehr über meine Leistungen erfahren? Dann klicken Sie hier.

Den höchsten Wert aus einer Spalte ermitteln und aus andern Listen Spalten abfragen mit SharePoint Designer 2013 Workflows

Dieser Artikel ist Teil einer Serie. Hier sind die weiteren Artikel

Workflows mit SharePoint Designer – Grundlagen
Genehmigungen mit SharePoint Designer 2013 Workflows
Ein Subweb anlegen mit Webservices und SharePoint Designer Workflows
Genehmigungen mit mehr als zwei Auswahlmöglichkeiten erstellen in SharePoint Designer Workflows

Dies ist der dritte Teil der Serie über Workflows in SharePoint Designer. Diesmal möchte ich den höchsten Wert einer Spalte, z.B. eine laufende Nummer, ermitteln sowie Werte aus anderen Listen abfragen. Beides werde ich in einem Workflow darstellen.

Der Gedanke hinter dem Workflow ist, das der Workflow einen Eintrag erstellt, z.B. einen neuen Eintrag in eine Projektliste und dabei eine Projektnummer vergeben wird. Diese ist ungleich der ID des Listeneintrages und setzt sich zusammen aus der ID des Eintrages und der laufenden Nummer des vorherigen Eintrages plus 25. Um dies zu ermöglichen, muss ich innerhalb meiner Liste nachschlagen. Wir werden aber sehen, dass es keinen Unterschied macht, ob ich in der Liste nachschlage wo der Eintrag erstellt wird oder in einer andern Liste. Dieser Workflow wird nur funktionieren, wenn Sie keine Einträge aus der Liste löschen. Eine kleine Beispielliste finden Sie in der Abbildung unten. Der Workflow startet in der Regel bei einer Neuanlage.

2018-02-01_16h02_13

Erstellen Sie zuerst einen 2013er SharePoint Designer Workflow, wie im ersten Artikel der Serie beschrieben. In diesem neuem Workflow erstellen Sie zuerst folgende Variablen wie in der Abbildung unten. Klicken Sie dafür in der Menüleiste ganz rechts auf Lokale Variablen. Geben Sie dann jeweils einen Namen und den Typ ein.

2018-02-01_15h28_54

Die Liste der neuen Variablen.

2018-03-19_08h21_07

Fügen Sie dann die Aktion Workflowvariable festlegen in Stufe 1 des Workflows ein. Klicken Sie auf Workflowvariable und wählen Sie Element-ID aus. Klicken Sie auf Wert und dann auf das kleine Formelzeichen. Lassen Sie im folgenden Fenster die Datenquelle auf Aktuelles Element und wählen Sie bei Quellfeld ID aus. Mit OK bestätigen.

2018-02-01_15h50_42

Fügen Sie dahinter die Aktion Berechnung ausführen aus den Hauptaktionen ein. Um die Aktion richtig zu konfigurieren, müssen Sie auf die Variable zugreifen, was sich aber nicht gleich erschließt. Klicken Sie auf den linken Link in der Aktion, welcher mit Wert beschriftet ist und dann auf das kleine Formelzeichen. Wählen Sie im folgenden Fenster in der Datenquelle Workflowvariable und -parameter und wählen Sie im  Quellfeld Variable: Element-ID aus. Mit OK bestätigen. Konfigurieren Sie die Aktion weiter wie in der Abbildung gezeigt.

2018-02-01_15h58_21

Fügen Sie dann eine weitere Aktion Workflowvariable festlegen ein. Wählen Sie die Variable Laufende Zahl vorheriger Eintrag aus und klicken Sie auf Wert und das Formelsymbol. Hier wird es spannend. Das folgende bezieht sich auf die Liste in der Abbildung oben, aus dem Eintrag vorher möchte ich die laufende Nummer extrahieren.

In der Datenquelle scrollen Sie nach unten und wählen Sie die aktuelle Liste  (Projektliste) aus. Natürlich können Sie auch jede andere Liste auswählen, wenn Sie aus dieser Daten möchten. Bei Quellfeld wählen Sie das Feld laufende Nummer. Dies ist das Feld, dessen Wert wir auslesen möchte. Allerdings weiß jetzt der Workflow noch nicht, aus welcher Zeile wir den Wert haben möchten. Im Fenster unten können Sie über Listenelement suchen jetzt diese Zeile angeben. Konfigurieren Sie dies so wie in der Abbildung gezeigt. Dazu wählen Sie bei Feld ID und in Wert klicken Sie auf das Formelsymbol. Dort wählen Sie wieder in Datenquelle Workflowvariable und –parameter und Variable: Element-ID vorheriger Eintrag.

2018-02-01_16h38_42

Zu der Variable laufende Nummer muss jetzt noch der Wert 25 addiert werden. Dazu verwenden wir die schon oben benutzte Aktion.

2018-02-01_16h57_00

Anschließend erzeugen wir die Projektnummer. Fügen Sie die Aktion Workflowvariable festlegen ein. Die Variable ist Projektnummer. Klicken auf Wert und diesmal auf die drei Punkte neben dem Eingabefeld. Im neuem Fenster klicken Sie auf Nachschlagevorgang hinzufügen oder ändern. Fügen Sie jetzt die Variable Variable: Element-ID, einen Bindestrich und Variable: Laufende Zahl vorheriger Eintrag ein.

2018-02-01_16h46_32

Jetzt müssen wir nur noch den Wert in den neuen Eintrag schreiben. Fügen Sie dazu die Aktion Feld im aktuellen Element festlegen ein. Bei Feld wählen Sie Projektnummer und bei Wert die Variable Projektnummer. Fügen Sie noch den Abschluss des Workflows hinzu. Der fertige Workflow sollte wie die Abbildung unten aussehen.

2018-02-01_16h57_24

Probleme? Fragen? Einfach in die Kommentare unten schreiben.

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blogeintrag.
Gerne beantworte ich Ihnen persönlich weitergehende Fragen zu diesem Thema.
Kontaktieren Sie mich einfach über mein Kontaktformular. oder schreiben Sie einen Kommentar.

Sie wollen mehr über mich erfahren? Dann stöbern Sie doch ein wenig auf dieser Site.